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Keine Hinweise auf erhöhtes Gesundheitsrisiko

Verwechslung bei Schulimpfung im Salzburger Bezirk Hallein - 33 Kinder betroffen

HPV-Schutzimpfung
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Eine Impfung gegen krebsauslösende Humane Papillomviren (HPV).

Bei einer Schulimpfaktion ist es am Dienstag (8. November) im Salzburger Bezirk Hallein zu einer Verwechslung zweier Impfstoffe gekommen, das melden die Landessanitätsdirektion und die Bezirkshauptmannschaft Hallein. Statt Repevax gegen Polio-Diphterie-Tetanus-Pertussis wurde Gardasil9 gegen HPV verimpft.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bezirk Hallein (Land Salzburg) - In der betroffenen Volksschule kam es bei der Impfaktion am Dienstag (8. November) zu der Verwechslung. Die Erziehungsberechtigten aller 33 betroffenen Kinder wurden umgehend aktiv schriftlich und telefonisch informiert, eine Info-Hotline zur Impfärztin für alle betroffenen Eltern wurde eingerichtet und eine umfassende ärztliche Beratung über die weitere Vorgehensweise angeboten.

Umfassende Information und Beratung

Der Gardasil9-Impfstoff gegen HPV ist grundsätzlich ab dem 9. Geburtstag empfohlen, wurde also in diesem Ausnahmefall zu früh und damit Off-Label verabreicht. „Die Eltern werden jetzt von uns beraten, auch wie die HPV-Impfung vervollständigt werden kann. Es gibt laut Experten keine Hinweise, dass in so einem Fall ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht. Jedenfalls steht die behandelnde Ärztin mit den Erziehungsberechtigten in Kontakt“, so Landessanitätsdirektorin Petra Gruber-Juhasz.

Standardisierte Abläufe

„Wichtig ist mir darauf hinzuweisen, dass es sich hier um einen bedauerlichen Einzelfall handelt, den die Beteiligten sehr bedauern. Im Normalfall ist aufgrund der standardisierten Abläufe eine Verwechslung sehr unwahrscheinlich.“ Die Betroffenen wurden, wie in so einem Fall vorgesehen, sofort informiert und individuell sowie ärztlich beraten – diese Möglichkeit besteht auch in den kommenden Tagen, telefonisch oder in persönlichen Gesprächen.

Pressemeldung Land Salzburg

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