Fluglärm: Unterstützung aus Österreich

Salzburg - Die stellvertretende Chefin der Salzburger Landesregierung, Astrid Rössler, hat sich im Fluglärm-Streit gegen den Flughafen positioniert.

Nach einer geplanten Unterschriftenaktion gegen den Salzburger Flughafen auf bayerischer Seite, meldet sich nun auch die österreichische Seite zu Wort. Die ehemalige Obfrau des Anrainerschutzverbandes Astrid Rössler kündigte an, am Salzburger Flughafen aufräumen zu wollen. Das berichten die Salzburger Nachrichten.

Rössler vernimmt den Protest aus Bayern erstmals auf der Seite des Landes als Miteigentümer des Flughafens und in ihrer neuen politischen Funktion als stellvertretende Landeschefin der Grünen. Sie fordert unter anderem die Offenlegung der lärmtechnischen Gutachten sowie der Statistiken über die Flugrouten. Auch der Aufsichtsrat sei neu zu besetzen. Die Landesregierung könne ihrer Meinung nach auch kein Interesse daran haben, dass sich der Flughafen an den Gesetzen vorbeischwindle.

Als Anrainersprecherin hatte Rössler dem Flughafenmanagement und den Eigentümern vorgeworfen, seit Jahren einen rechtswidrigen Zustand zu dulden. Der 2004 in Betrieb genommene Terminal 2 und andere Erweiterungen sind ohne eine sogenannte Umweltverträglichkeitsprüfung erfolgt. Airport-Sprecher Alexander Klaus betonte dagegen erneut, sämtliche Anlagen seien rechtskonform in Betrieb.

Quelle: Bayernwelle Südost

Rubriklistenbild: © dpa

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