Flüchtlingssituation

Bisher alle Züge nach Deutschland weitergeführt

+

Salzburg - Die Lage am Salzburger Hauptbahnhof ist sehr ruhig, der Regelbetrieb läuft ohne große Beeinträchtigungen, bisher wurden alle Züge von der Deutschen Bahn weitergeführt. ++Neu Fotos++

Das gab am Samstag, 5. September, Landesrat Dipl.-Ing. Dr. Josef Schwaiger bekannt.

„Allein in der vergangenen Stunde haben alleine 1.000 Flüchtlinge Salzburg passiert, insgesamt passierten am heutigen Tag 4.300 Personen den Salzburger Hauptbahnhof. Die ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) setzten dafür zehn Züge ein, darunter fanden sich sogar drei Sonderzüge nach Deutschland. Es läuft in Salzburg eine herausragende Hilfsaktion aller beteiligten Organisationen wie dem Roten Kreuz, der Caritas und weiteren Partnerorganisationen“, sagte Landesrat Schwaiger.

„Wir sind im ständigen Kontakt mit dem Bundesministerium, der Landespolizeidirektion und Sicherheitskräften vor Ort. Gemeinsam mit den ÖBB wurde auch die weitere Vorgangsweise am Abend beraten. Bisher wird davon ausgegangen, dass bis 23.08 Uhr noch circa fünf Züge mit Flüchtlingen durch Salzburg durchfahren werden. Nach derzeitigen Informationen werden alle Züge nach Deutschland weitergeführt. Gegen 22.00 Uhr kann abschließend beurteilt werden, ob Flüchtlinge über Nacht in Salzburg betreut werden, während sie auf ihre Anschlusszüge warten. Für diesen Fall ist Vorsorge getroffen, es stehen 520 Betten im Bahnhofsgelände bereit, unter der Federführung des Roten Kreuzes wurde auch eine Versorgungslogistik aufgebaut“, so Landesrat Schwaiger.

Die Einsatzleitung der Landespolizeidirektion mit Sicherheitsdirektor Franz Ruf und dem politisch zuständigen Koordinator, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Landesrat Josef Schwaiger bedanken sich bei allen Einsatzkräften und Organisationen für die professionelle und sehr gute Zusammenarbeit. Sollten Flüchtlinge in Salzburg über Nacht betreut werden, wird es eine kurze Medieninformation geben.

Bisher alle Züge nach Deutschland weitergeführt

Pressemeldung Landespolizeidirektion Salzburg

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Salzburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser