Stadt und Land uneins

Fluglärm-Streit: "Panikmache" durch Salzburgs Bürgermeister?

Salzburg - Nach Medienberichten sind sich Stadt und Land Salzburg uneins über das richtige Vorgehen im Fluglärmstreit mit Bayern. Finanzlandesrat Christian Stöckl wirft demnach Bürgermeister Heinz Schaden "Panikmache" vor, welche die Verhandlungen verkompliziere. 

Wie der Blog InfoMediaWorx berichtet,  ist Finanzlandesrat und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl vom Salzburger Flughafen der Ansicht, die Stadt Salzburg würde mit "Panikmache" die Fortschritte bei den Verhandlungen mit dem Freistaat Bayern gefährden. Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden sieht nämlich im Gegenteil zu Stöckl keinen Grund für Änderungen. Seiner Ansicht nach drohen bei einer Fluglärmverlagerung empfindliche wirtschaftliche Probleme. „Wenn der Anteil der Südstarts tatsächlich auf 30 Prozent steigen sollte könnten bis zu einem Vierteil des Stadtgebietes aus Lärmgründen unverbaubar werden“, sagte er in einem Interview in der gedruckten Ausgabe der Salzburger Nachrichten. 

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Rubriklistenbild: © FMT-Pictures (Montage)

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