Mehr als 100 Einreichungen bei Schulwettbewerb im Haus der Natur Salzburg

Das Salzburg der Zukunft

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Salzburg - Der Wettbewerb für Schulklassen zur Sonderausstellung „DAHOAM im Wandel“ im Haus der Natur sollte es zeigen: Wie stellt sich Salzburgs Jugend die Zukunft vor? Wie sehen unsere Städte und Gemeinden in 50 Jahren aus?

Die Schüler*innen entwickelten ihr eigenes Bild, wie es mit Salzburg weitergehen soll, wird oder kann. Nachdem eine Jury die Werke prämierte, erfolgte am 19. April die Preisverleihung im Haus der Natur.

In den letzten 200 Jahren haben wir Menschen durch fortschreitende Besiedelung und Verbauung das Gesicht von Stadt und Land Salzburg dramatisch verändert. Die Ausstellung „DAHOAM im Wandel“ zeigt diese Veränderungen auf eindrucksvolle Weise.

Doch wie soll es weitergehen? Die Idee zum Wettbewerb war für Direktor Norbert Winding naheliegend: Denn wen betrifft dieses Thema mehr, als die Jugend von heute? „Die Jugendlichen sind der Schlüssel für einen lebenswerten ländlichen Raum. Deshalb ist es besonders wichtig die Jugend von Beginn an einzubinden, wenn es um die Zukunft von Gemeinden und Städten in Salzburg geht.

Es ist beindruckend zu sehen, wie lösungsorientiert die Kinder und Jugendlichen die Probleme von heute angehen. Die Zukunft ist bei der nächsten Generation in guten Händen. Sie sind deshalb auch herzlich eingeladen diese aktiv mitzugestalten“, so die beiden Landesregierungsmitglieder Astrid Rössler und Josef Schwaiger bei der Präsentation der Wettbewerbsergebnisse.

Keine leichte Wahl

Beim Wettbewerb mitmachen konnten Kinder und Jugendliche von 10 bis 19 Jahren, entweder als Schulklasse oder einzeln bzw. in Kleingruppen. Dabei waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt – eingereicht wurden Zeichnungen, Texte, Modelle, Filme, Collagen und Mode. Keine leichte Aufgabe für die Jury, die Einreichungen von knapp 200 Schüler*innen einschätzen musste.

Zu gewinnen gab es beispielsweise Outdoor-Erlebnistage und Selbstverteidigungskurse für die ganze Klasse, E-Book-Reader, Büchergutscheine, Kinogutscheine und vieles mehr. Zusätzlich werden alle prämierten Beiträge Teil der Ausstellung und sind drei Jahre im Haus der Natur zu sehen.

Das Sahnehäubchen obendrauf: Alle Preisträger*innen erhalten eine Jahreskarte für das Haus der Natur.

Und das Ergebnis?

Wie sieht es nun aus, das zukünftige Salzburg in den Augen der Jugend? Was in einigen Werken mitschwingt, ist die Angst vor der Zukunft. Sie färbt manche Bilder düster ein und zeigt Salzburg total verbaut oder unter Müllbergen verschüttet, sogar Kriegsszenarien sind dabei.

Wie stellt sich Salzburgs Jugend die Zukunft vor?

Doch die Mehrzahl der Jugendlichen richtet ihren Blick auf das Positive. Viele Umweltprobleme, die uns heute belasten, sind in den Bildern, Texten und Modellen bereits gelöst. Sehr oft finden sich Ansätze beim Thema Mobilität – fliegende Autos, eine Seilbahn über der Stadt oder eine U-Bahn unter der Salzach kommen häufig vor. Sogar ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Haus der Natur ist dabei.

Auch mit nachhaltiger Energie setzen sich die Jugendlichen auseinander: Sonnen- und Windenergie, Nutzung der Erdwärme werden wie selbstverständlich in das Stadt- und Landschaftsbild eingebaut. Begrünte Dächer und vertikale Gärten sorgen für Lebensqualität in dicht bebauten Gebieten. Neue architektonische Ansätze zeigen Salzburg mit weiteren Brücken über der Salzach, Türmen am Mönchsberg, oder einem Regierungsviertel.

Gut, so mancher Ansatz sorgt für ein Schmunzeln, aber einige Ideen sind interessant genug, um nicht immer eine Vision bleiben zu müssen

Presseinformation Haus der Natur Salzburg

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