Schwerer Kreuzungscrash in Salzburg

Renault schleudert gegen Mauer und dreißig Meter über Straße

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Salzburg - In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, gegen 21.45 Uhr, ereignete sich auf der Münchner Bundesstraße, Kreuzung Lieferinger Straße ein folgenschwerer Verkehrsunfall bei dem zwei Fahrzeuge völlig zerstört wurden.

Update, 13.50 Uhr: Pressemeldung der Polizei

In Salzburg auf der Münchner Bundesstraße fuhr am 7. November, um 21.40 Uhr, ein 24-jähriger Salzburger mit seinem Pkw stadteinwärts. Beim Linksabbiegen übersah er den entgegenkommenden Wagen eines 38-Jährigen aus Hallein, worauf es zur Frontalkollision beider Fahrzeuge kam. Der Pkw des 38-Jährigen, der in der Folge gegen die dortige Oberleitungssäule und eine Einfriedungsmauer geschleudert wurde, kam erst 29 Meter weiter zum Stillstand.

Beim Verkehrsunfall wurde der 38-jährige Halleiner unbestimmten Grades verletzt und mit der Rettung ins Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Der 24-jährige Salzburger und dessen Beifahrer blieben unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Ein Alkotest bei beiden Lenkern verlief negativ. Die Fahrzeugbergung und Fahrbahnreinigung wurde von der Berufsfeuerwehr Maxglan durchgeführt.

Presseaussendung der Landespolizeidirektion Salzburg

Vorbericht

Es waren zwei Fahrzeuge auf der Kreuzung stadtauswärts kollidiert. Eines der beiden, ein Renault Scenic, wurde dabei von einem abbiegenden Mercedes seitlich gerammt, weswegen der Renault um 180 Grad gedreht wurde und rückwärts gegen einen Mast der Oberleitung des Busnetzes prallte. 

In weiterer Folge wurde das Auto wieder in Fahrtrichtung geschleudert, wobei es gegen eine Hausmauer prallte und erst nach rund 40 Metern liegen geblieben sein soll, wie es laut Berichten von vor Ort heißt. Der Lenker des Renault wurde dabei in seinem Fahrzeug eingeschlossen, konnte jedoch noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes befreit werden. Er wurde unbestimmten Grades verletzt und ins Universitätsklinikum Salzburg gebracht. Die beiden Insassen des abbiegenden Autos wiederum verweigerten den Transport ins Krankenhaus.

Die Berufsfeuerwehr musste den Brandschutz sicher stellen, sagte der Einsatzleiter im Interview mit AKTIVNEWS. Auch sicherten die Kameraden die Unfallstelle ab und reinigten nach der erfolgten Unfallaufnahme die Fahrbahn. Die 16 Einsatzkräfte konnten nach rund anderthalb Stunden wieder abrücken.

AKTIVNEWS

Quelle: rosenheim24.de

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