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Tote und Verletzte nach Schüssen in den USA - Verdächtige Person festgenommen

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Parkverbot, Sperrzonen und Grenzkontrollen bei EU-Gipfel

So läuft der größte Polizeieinsatz der vergangenen Jahre in Salzburg

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Salzburg - Im Zuge des österreichischen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union in der zweiten Jahreshälfte 2018 findet am 19. und 20. September in Salzburg das informelle Treffen der Staats- und Regierungschefs statt. Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft und hat wahrhaft alle Hände voll zu tun:

Ziel ist es, die größtmögliche Sicherheit unter der geringsten Beeinträchtigung der Bevölkerung zu gewährleisten. 

Größter Polizeieinsatz der letzten Jahre 

Insgesamt werden rund 1.750 Polizistinnen und Polizisten, darunter Sondereinheiten und Spezialkräfte aus anderen Bundesländern rund um das Treffen im Einsatz sein, bei der viele Delegationen mit zahlreichen Personen aus den 28 Mitgliedsstaaten der EU teilnehmen werden. Die Salzburger Polizei kann dabei auf die Erfahrungen bei mehreren Großeinsätzen der vergangenen Jahre zurückgreifen (Ratspräsidentschaft 2006, Euro 2008, Rad WM...). 

Umfassende Sicherheitsvorkehrungen 

Die Polizei hat ein umfangreiches Sicherheitskonzept erarbeitet. Viele der Maßnahmen werden auch im Hintergrund ablaufen. Während des gesamten Besuchs werden diverse Spezialkräfte wie das Einsatzkommando Cobra, mehrere Züge der Einsatzeinheit oder die Polizeidiensthundeeinheit im Einsatz sein. Die Sicherheitsvorkehrungen umfassen neben dem Personen- und Objektschutz auch Begleitungen der Konvois der Staats- und Regierungschefs sowie damit verbundene kurzfristige Verkehrssperren und Verkehrsbeschränkungen

Um für ein höchstmögliches Maß an Sicherheit zu sorgen und die Veranstaltungen entsprechend schützen zu können, müssen von der Behörde während des Veranstaltungszeitraumes von 19. bis 20. September drei Platzverbote verordnet werden (siehe: http://www.polizei.gv.at/sbg).

Grenzkontrollen 

Zudem finden anlässlich des informellen Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs auch Grenzkontrollmaßnahmen bei der Einreise nach Österreich statt. Personen und Fahrzeuge werden dabei von 17. September, 0 Uhr, bis 21. September, 24 Uhr, kontrolliert. 

Beim Grenzübertritt ist ein Reisedokument mitzuführen und vorzuweisen. In diesem Zusammenhang werden von der Polizei auch die Transitrouten verstärkt überwacht. 

EU-Gipfel in Salzburg: Maßnahmen der Polizei

Führungs- und Einsatzstab

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Für die Abwicklung des Polizeieinsatzes wird am 19. und 20. September 2018 in der Landespolizeidirektion Salzburg eine "Besondere Aufbauorganisation" (BAO) eingerichtet. Der "Integrierte Führungs- und Einsatzstab" wird dazu rund um die Uhr besetzt sein. Parallel dazu wird im Innenministerium in Wien ein Koordinierungsstab gebildet.

Im Einsatzstab werden sich neben den örtlich und sachlich zuständigen Vertretern der Landespolizeidirektion Salzburg, auch Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung, des Landes Salzburg, des Magistrats Salzburg, der Rettung und der Berufsfeuerwehr Salzburg, des Militärkommandos Salzburg und weiterer Organisationen befinden. 

Kundgebungen 

Bisher sind drei Kundgebungen für den 19. und 20. September angemeldet worden. Derzeit werden mit den Veranstaltern weitere Details geklärt.

mw (mit Material der Landespolizeidirektion Salzburg)

Quelle: rosenheim24.de

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