Toter Millionär aus Salzburg

Mutmaßlicher Mordfall Roland K.: Verdächtiger gesteht

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Salzburg - Einer der drei Verdächtigen im Fall des mutmaßlichen Mordes an dem Salzburger Millionär Robert K., ein 24-jähriger Musiker, hat ein Geständnis abgelegt.

"Das Geständnis geht dahin gehend, dass sie den Mann nicht töten wollten, sondern betäuben und ausrauben.", zitiert salzburg24.at die Leiterin der Staatsanwaltschaft. Demnach gestand er sein Opfer gemeinsam mit seiner Freundin mittels in Pralinen versteckten Schlaftabletten betäubt zu haben. Dann habe er ihn gefesselt, geknebelt und ihm einen Sack über den Kopf gestülpt. Er habe K. dann tot aufgefunden, nachdem er dessen Villa kurzzeitig verlassen hatte.

Wie nachrichten.at berichtet, vermuten die Ermittler, dass der Millionär erstickt sein könnte. Der ebenfalls verhaftete Gastwirt aus dem Innviertel habe die Tat nicht nur angestiftet, sondern auch die Leiche entsorgt. Das Motiv seien Schulden des Musikers bei dem Wirt gewesen. Sie hätten sich erhofft, Geld von K. zu rauben.

Leiche Ende Juli 2016 gefunden

Ende Juli 2016 war der 63-jährige Roland K. als vermisst gemeldet worden. Durch eine Handyauswertung wurde festgestellt, dass sich K. zuletzt mit dem 24-jährigen Musiker aus dem Flachgau getroffen hatte. Seit diesem Treffen gab es von K. kein Lebenszeichen mehr.

Mitte des Mn wurde bei einer gerichtlich angeordneten Hausdurchsuchung im oberösterreichischen Haigermoos eine Leiche gefunden. In einem ehemaligen Schweinestall, neben einem Gasthaus, waren menschliche Überreste zum Vorschein gekommen. Die Leiche war in Stoff verpackt und lag im Kofferraum eines Autos. Neben dem 23-Jährigen wurde in der Folge auch ein 29-jähriger Gastwirt aus dem Innviertel verhaftet. Zwischenzeitlich wurde auch die Freundin des Musikers verhaftet, nachdem ein sie belastender Brief abgefangen wurde.

hs

Quelle: rosenheim24.de

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