Nach Großeinsatz in Hallein bei Salzburg

Ließen Jugendliche Lieferwagen absichtlich in Salzach stürzen?

+
  • schließen
  • Annalina Jegg
    Annalina Jegg
    schließen

Hallein/Salzburg - Am Freitag kam es zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte. Vor dem dortigen Kraftwerk war ein Lieferwagen in die Salzach gestürzt. Es gab einen komplizierten Großeinsatz. Jetzt sucht die Polizei auch nach drei Verdächtigen:

UPDATE, 9.40 Uhr:

Die Landespolizeidirektion Salzburg sucht im Zusammenhang mit dem Großeinsatz am Kraftwerk in Hallein jetzt nach drei bis dato unbekannten Jugendlichen. Diese sollen den Lieferwagen möglicherweise absichtlich in die Salzach haben stürzen lassen. Das berichtet salzburg24.at.

Nach Angaben des Lieferwagenfahrers soll dieser kurz vor dem Sturz in den Fluss drei Jugendliche gesehen haben, die an seinem Fahrzeug, auch im Inneren, herumhantiert haben sollen. Der Lieferant soll anschließend noch versucht haben, die flüchtenden Jugendlichen zu verfolgen - jedoch ergebnislos.

UPDATE, Samstag, 9.10 Uhr:

Wie die Presseagentur Aktivnews nun meldet, trieb das Fahrzeug nach dem Sturz in die Salzach sofort Richtung Kraftwerk. Rund 40 Meter vor dem Kraftwerkseingang ist es dann vollständig versunken. Das Kraftwerk wurde daraufhin abgeschaltet und die Schleusentore geöffnet, um Wasser abzulassen.

Erst als der Wasserspiegel gesenkt war, begann die eigentliche Bergung des Fahrzeuges. Nach mehreren erfolglosen Versuchen fanden schließlich Taucher den Lieferwagen in rund acht Metern Tiefe. Zum Herausziehen des Wagens wurde die Berufsfeuerwehr Salzburg hinzugezogen. Mit Druckluftballons wurde dieser an die Wasseroberfläche gebracht und dann von einem Kran aus dem Wasser gezogen.

Der komplizierte Einsatz war erst in den Abendstunden beendet. Der Sachschaden betrage mindestens 200.000 Euro, sagte ein Sachverständiger des Kraftwerkes gegenüber Aktivnews. So fällt vor allem der wirtschaftliche Schaden ins Gewicht, der durch das Abschalten des Kraftwerkes entstanden ist, hieß es weiter.

Lieferwagen stürzt in Salzach bei Hallein

Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen und versucht herauszufinden, warum der Lieferwagen in die Salzach gestürzt ist.

UPDATE, 15.20 Uhr: Schleusentore fast komplett geöffnet

Auch die Berufsfeuerwehr Salzburg wurde inzwischen zur Suche und Bergung des Fahrzeugs hinzualarmiert. Laut Informationen der Presseagentur AKTIVNEWS handele es sich bei dem Fahrzeug um einen Lieferwagen, der möglicherweise mit Absicht in die Salzach befördert wurde. Der Wasserspiegel der Salzach wurde inzwischen um fünf bis sechs Meter abgesenkt, die Tore zu 90 Prozent geöffnet.

Taucher suchen aktuell nach dem Lieferwagen. Die Polizei gehe weiterhin davon aus, dass sich keine Personen im Fahrzeug befinden.

Erstmeldung:

Wie die Presseagentur AKTIVNEWS mitteilte, war der Vorfall von einem Zeugen beobachtet worden, der daraufhin die Rettungskette in Gang setzte. Um das Fahrzeug orten zu können, muss der Wasserstand des Flusses abgesenkt werden. Zu diesem Zweck wurden bereits die Schleusentore des Kraftwerkes geöffnet. Laut AKTIVNEWS ist der Wasserspiegel daraufhin in kurzer Zeit bereits um eineinhalb Meter gesunken.

Die Feuerwehr sucht unter anderem mit Booten nach dem Unfallwagen. Derzeit geht man vor Ort davon aus, dass sich zum Unfallzeitpunkt keine Personen in dem Wagen befanden. Wie und warum der Lieferwagen in die Salzach stürzte, ist derzeit unklar.

mw 

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Salzburg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser