Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Postwurf bisher „mäßig erfolgreich“

Ösi-Post sucht neue Briefträger in Bayern – 50 Stellen nicht besetzt

Die Österreichische Post sucht vor allem Mitarbeiter in Logistikzentren im grenznahen Gebiet wie Wals-Siezenheim oder Oberndorf.
+
Die Österreichische Post sucht vor allem Mitarbeiter in Logistikzentren im grenznahen Gebiet wie Wals-Siezenheim oder Oberndorf.

„Wir suchen Verstärkung in Salzburg und Umgebung“, so die Überschrift eines Postwurfs, der im Mai in den Briefkästen in Freilassing und Umgebung landete. Erst bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass hier die österreichische Post neue Mitarbeiter sucht, auch im bayerischen Grenzgebiet. Bewerbungen aus Bayern dürfte es bisher aber keine oder zumindest nicht viele gegeben haben, „wir hätten uns einen stärkeren Rücklauf gewünscht“, so ein Sprecher der Postzentrale in Wien.

Salzburg/Ainring/Freilassing/Saaldorf-Surheim – Da werden deutsche Briefträger in Ainring, Freilassing und Saaldorf-Surheim nicht schlecht gestaunt haben, als sie Mitte Mai einen Werbe-Flyer der österreichischen Post in deutsche Briefkästen steckten, auf denen sie lesen konnten, dass sie auch sofort in Österreich arbeiten könnten. Aber die Österreichische Post AG sucht nicht zur Zusteller für Briefe und Pakete sondern auch Mitarbeiter in der Logistik, Sortierung und für die zahlreichen Postfilialen.

„Dieser Postwurf war ein Pilotprojekt und damit die erste, derartige Werbeaktion in Bayern“, so Markus Leitgeb, Pressesprecher der Post AG. Auf fruchtbaren Boden scheint die Aktion bisher allerdings nicht gefallen zu sein, die Frage nach der Zahl an Bewerbungen aus Bayern beantwortet der Sprecher ausweichend: „Natürlich hätten wir uns einen stärkeren Rücklauf gewünscht, aber der Arbeitsmarkt stellt derzeit in Salzburg wie in Bayern eine Herausforderung für alle Unternehmen dar“.

Dem Unternehmen, das zu 52,8 Prozent dem Staat Österreich gehört, sei es wichtig gewesen sich als krisenfester Arbeitgeber vorzustellen. „Außerdem bieten wir 14 Gehälter, steuerfreie Essensbons, ein kostenloses Bankkonto und Ferienhäuser für Mitarbeiter in ganz Österreich“, so der Sprecher. Man möchte einfach auch auf dem bayerischen Arbeitsmarkt, zumindest im Grenzgebiet, als potentieller Arbeitgeber präsent sein.

50 freie Stellen

Durch den ständig wachsenden Online-Handel baut auch die Post ihre Logistik-Zentren ständig aus und braucht dafür naturgemäß auch neue Mitarbeiter. „Derzeit haben wir in Salzburg rund 50 Stellen ausgeschrieben“. Mit der Werbeaktion wollte man vor allem Stellen in den Zustellbasen, den Postfilialen sowie dem Logistikzentrum im Grenzbereich besetzen, diese sind konkret in der Stadt Salzburg, sowie in Wals-Siezenheim, Puch bei Hallein, sowie in Thalgau, Hof bei Salzburg, Wallersee und Oberndorf.

Ein neuer Mitarbeiter verdient bei der Österreichischen Post rund 1800 Euro brutto, 14 Mal im Jahr, „dazu kommen Benefits wie Förderungsbeitrag für Kinder 180 Euro brutto pro Kind und Jahr sowie eine finanzielle Beteiligung am Unternehmenserfolg, für das Jahr 2021 betrug diese 800 Euro netto“. In Deutschland verdient ein Briefträger übrigens im Schnitt 2292 Euro Brutto im Monat, das würde in Österreich mit den 14 Monatsgehältern rund 1960 Euro entsprechen.

hud

Kommentare