Eindrücke aus Salzburger Einkaufszentrum

Mehr Kunden vor als in den Geschäften - Erster Tag Shop-Down statt Lockdown

Am ersten Tag nach dem Lockdown war die Kundenfrequenz rege, allerdings täuschte das Bild eines vollen Einkaufszentrums auch ein wenig.
+
Am ersten Tag nach dem Lockdown war die Kundenfrequenz rege, allerdings täuschte das Bild eines vollen Einkaufszentrums auch ein wenig.

Der erste Tag nach sechs Wochen des Lockdowns hat in Salzburg zu einem regen Zustrom an Kunden in die Geschäfte geführt, allerdings war am Montag auch der erste Tag der einwöchigen Semesterferien.

Salzburg - In Salzburgs größtem Einkaufszentrum, dem Europark, war die Mall voll mit Warteschlangen, da die Shops sehr rigoros auf die 20 Quadratmeter pro Kunde achteten, in kleinere Läden durften zum Teil nur fünf Kunden gleichzeitig hinein, in den Media Markt zum Beispiel 130 Kunden, vor dem Elektronik-Riesen warteten ungefähr ebenso viele auf den Einlass.


Security-Mitarbeiter des Einkaufszentrums waren auffällig im Einsatz und wiesen wartende Kunden immer wieder auf den geltenden 2-Meter-Abstand hin, vor den Shops standen Mitarbeiter und zählten mit dem Handy in der Hand die Kunden mit.

Viele mussten vor den Shops auf den Einlass warten und teilweise bildeten sich lange Warteschlangen.

Alle Konsumenten waren durchgehend mit einer FFP2-Maske ausgestattet, die bereits seit einer Woche unter anderem beim Einkauf in Lebensmittelgeschäften Pflicht ist. Viel Geld scheinen die Salzburger aber nicht ausgegeben zu haben, zumindest wiesen kleine Tüten nicht darauf hin. In der Tiefgarage des Einkaufszentrums waren im Vergleich zu vor der Pandemie wenige BGL-Kennzeichen zu sehen, es dürften Fahrzeuge von Bayern sein, die im Europark arbeiten.

Ein ähnliches Bild zeigte sich in der linken und rechten Altstadt, also in der Getreidegasse und der Linzergasse, wo mangels Touristenströme in den vergangenen Wochen zum Teil gähnende Leere herrschte. Auch hier warteten am Montag vor einzelnen Modeketten wie H&M vor allem Jugendliche, die ihren ersten Ferientag zum Shoppen nutzen wollten.

hud

Kommentare