Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

39 Männer und eine Frau helfen beim Bekämpfen von Waldbränden

Grenzenlose Hilfe: Salzburger Feuerwehrler unterwegs nach Griechenland

Elf Fahrzeuge mit 40 Mann starteten am Montagnachmittag am Hof des Landesfeuerwehr-Verbandes, am Donnerstag werden sie in der Nähe von Athen ihren wahrscheinlichen Einsatzort erreichen.
+
Elf Fahrzeuge mit 40 Mann starteten am Montagnachmittag am Hof des Landesfeuerwehr-Verbandes, am Donnerstag werden sie in der Nähe von Athen ihren wahrscheinlichen Einsatzort erreichen.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
    schließen

Mit elf Fahrzeugen sind am Montagabend (10. August) Salzburger Feuerwehren in Richtung Griechenland gestartet. Der Auftrag dazu kam am Freitag vom Österreichischen Innenministerium nach einer Anforderung aus Griechenland. Die Salzburger und fünf Tiroler aus Landeck werden über Ancona nach Griechenland übersetzen, ihr Einsatzort wird im Nordosten der Hauptstadt Athen sein.

Salzburg - Der Katastrophenzug des Landesfeuerwehrverbandes setzt sich aus vielen Wehren des Landes zusammen, Feuerwehrmänner aus der Stadt, aus Bischofshofen und Bad Gastein, aber auch fünf Mann aus dem Tiroler Landeck haben sich eine Woche Urlaub genommen, um ihren Kollegen in Griechenland bei der Bekämpfung der Waldbrände zu helfen.

„Die Familie hat Verständnis dafür, auch wenn eine Urlaubswoche geopfert werden muss“, erzählt Michael Rahofer vom Löschzug Salzburg-Itzling. „Ich habe bei meinem Arbeitgeber, den ÖBB, kurzfristig um Urlaub angesucht, sehr glücklich waren sie nicht aber es ist ja für die Feuerwehr“, so Caroline Scherfl aus der Stadt, die einzige Feuerwehrfrau der Truppe.

Anfahrt dauert voraussichtlich bis Donnerstag

„Wir werden ohne Blaulicht nach Ancona fahren, also dürfen wir auch nicht die Rettungsgasse befahren bei einem Stau“, so Mike Leprich, der aber hofft, dass die Polizei sie zum Beispiel vor der Grenze begleitet. Von Ancona aus bringt eine Fähre den Tross nach Patras. Am Donnerstag werden die Salzburger ihren Einsatzort erreichen.

Vor der Abfahrt dauerte das Briefing noch sehr lange, alle Teilnehmer mussten sich trotz Impfung aktuell noch einmal auf Corona testen lassen, für die Einreise nach Griechenland war zudem eine Vorab-Registrierung auszufüllen. Erfahrung in der Bekämpfung von Waldbränden haben die Salzburger schon, „wenn auch nicht in der Dimension wie derzeit in Griechenland“, so Leprich. „Unsere Aufgabe wird es vor allem sein, die Bevölkerung zu schützen und sie gegebenenfalls zu evakuieren“, aber auch vier große Tankfahrzeuge mit bis zu 5000 Liter Wasser sind mit dabei.

Selbstversorgung vor Ort nötig

Die griechischen Behörden haben bei der Anforderung ausländischer Hilfe gleich auf eine notwendige Selbstversorgung hingewiesen, „wir haben also ein kleines Camp dabei, Zelte und Essen für rund eine Woche“, beschreibt Leprich. Nach einer Woche soll die Mannschaft abgelöst werden.

hud

Kommentare