Falschgeld im Grenzbegiet aufgetaucht

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Salzburg - Geldfälscher haben in Salzburg und Umland Falschgeld im Wert von mehreren tausend Euro in Umlauf gebracht. Welche Geldscheine betroffen sind:

Vorsicht in der Grenzregion: Auf österreichischer Seite sind in den vergangenen Tagen zahlreiche gefälschte Geldscheine aufgetaucht. Es sind bereits 12 Fälle bekannt, in denen Blüten in Umlauf gebracht wurden. Die Polizei berichtet von falschen 100-, 200-, und 500-Euro-Scheinen in Salzburg sowie in Zell am See. Der Schaden soll sich auf 4.700 Euro belaufen.

"Bei den hier aufgetauchten Falsifikaten handelt es sich um sehr gute Fälschungen, die von Laien nur schwer als solche erkennbar sind," teilte die Landespolizeidirektion Salzburg am Mittwoch mit. Die Gesuchten sind "zwei Frauen und zwei Männern zwischen 20 und 50 Jahren. Der jüngere Mann hat eine markant eckige Gesichtsform. Eine der Frauen hat auffallend schlechte Zähne."

So lief der Betrug ab

Die Täter traten meist zu zweit auf und bedienten sich besonders gerne der folgenden Masche: Sie kauften Waren im Wert von über 150 Euro und wollten mit einem 500-Euro-Schein bezahlen. Auf die Nachfrage nach kleineren Scheinen zeigten sie dem Kassenpersonal, dass sie nur weniger als 150 Euro hätten. Daraufhin wurden die großen Scheine akzeptiert.

Bisher scheint das Falschgeld noch nicht bis nach Deutschland gelangt zu sein.

Rubriklistenbild: © dpa

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