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Hoffen auf bayerische Besucher - Diese Auflagen gelten

Christkindlmarkt Salzburg in den Startlöchern: „Wir sperren am Sonntag auf!“

Christkindlmarkt Salzburg Adventsmarkt Coronavirus
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Mit viel Schnee wird sich der Christkindlmarkt rund um den Dom ab Sonntag wieder geöffnet präsentieren. Die Standbetreiber hoffen auch auf Besucher aus Bayern. (Archivbild)

Der Lockdown in Österreich endet, zumindest für Geimpfte und Genesene. In Salzburg darf der Handel am Montag wieder öffnen, Wirte und Hotels müssen allerdings noch eine Woche warten. Und der Christkindlmarkt? Der spielt wie immer eine Sonderrolle und darf bereits am Sonntag wieder öffnen - unter Auflagen:

Salzburg - Endgültige Verordnungen für einen Lockdown werden in Österreich in der Regel erst Stunden vorher veröffentlicht, ebenso sieht es für das Ende des Lockdowns aus, den jedes Bundesland dieses Mal anders gestaltet. So sperrt in Salzburg der gesamte Handel wieder auf, Cafés, Gasthäuser und Hotels müssen noch bis zum 17. Dezember geschlossen bleiben. Doch wozu zählt nun der Christkindlmarkt? Ist es ein Handel oder doch eher Gastronomie?

Ein Österreicher würde sagen, er ist eine Melange, also eigentlich eine Mischung aus beiden und genau das macht es auch so kompliziert mit dem Ende des Lockdown. In einem Entwurf der am Sonntag geltenden Corona-Schutz-Verordnung steht, dass bei „kirchtagsähnlichen Gelegenheitsmärkten“ nur maximal 300 Besucher zugelassen sind. Der Rupertikirtag würde dazu sicherlich zählen, aber ein Weihnachtsmarkt ohne Ringelspiel, Autodrom und Bierzelt ist wohl eher keine kirchtstagsähnliche Veranstaltung. 

„Wir sperren am Sonntag auf“

So sieht das naturgemäß auch der Obmann des Christkindlmarkt-Vereines, Wolfgang Haider. „Wir haben keine Sitzplätze, keine begehbaren Bierzelte, keine Schausteller, sondern wir haben nur Verkaufsstände für Waren, Speisen und Getränke“. Der Christkindlmarkt sei also ein reiner Verkaufsmarkt, „wenn das jemand anders sieht, müsste man da am Ende juristisch über den  Verwaltungsgerichtshof klären lassen“. 

Christkindlmarkt unter Auflagen: 2G, FFP2-Masken und Alkoholverbot

Für Haider steht fest, dass die rund 100 Marktstände rund um den Dom am Sonntag um 10 Uhr aufsperren und dieses Mal bis zum 9. Januar offen halten, „irgendwie müssen wir die 20 Tage Lockdown wieder hereinbekommen“. Es gilt wieder das ursprüngliche Konzept. An den Eingängen gibt es Kontrollstellen, wer seinen Geimpft- oder Genesen-Status nachweisen kann, bekommt ein färbiges Armbändchen und kann dann ohne weitere Kontrollen über die Plätze schlendern.

Zudem gilt eine FFP2-Maskenpflicht, eben auch im Freien. Speisen und Alkoholfreie Getränke werden nur „to go“ verkauft. Dass das Gesundheitsministerium in Wien in den Entwurf für das Öffnen von kirchtagsähnlichen Gelegenheitsmärkten am Ende doch noch Christkindlmärkte dazu schreibt, ist zwar nicht auszuschließen, derzeit deutet aber nichts darauf hin. Nachdem in Bayern nach wie vor alle Weihnachtsmärkte verboten sind geht Haider davon aus, dass sich, wie in den Jahren vor Corona, viele Besucher aus dem bayerischen Grenzlandkreisen von Kinderpunsch und Bosna, sowie Holzkrippen, Wollsocken und Weihnachtsdekorationen anlocken lassen und den einzig offenen Christkindlmarkt in der Region besuchen werden. 

hud

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