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Aufregung in Salzburg

Bombendrohung in Bank ruft Spezialeinheit „Cobra“ auf den Plan - wohl geistig verwirrter Mann in Klinik

Einsatz der Polizei wegen einer Bombendrohung in Salzburg am 7. Oktober.
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Einsatz der Polizei wegen einer Bombendrohung in Salzburg am 7. Oktober.
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Eine Bombendrohung gegen eine Bank unweit des Schlosses Mirabell und damit der Stadtregierung legte am Donnerstag das Andräviertel in Salzburg lahm.

Salzburg - Gegen 12.15 Uhr ging im Callcenter der Bank in Wien ein Drohanruf ein, „der Unbekannte hat von einem gefährlichen Gegenstand in der BAWAG-Filiale in Salzburg gesprochen“, so Polizeisprecherin Irene Stauffer. Die Bank wurde daraufhin evakuiert, gegen 14.15 Uhr wurde die Sperre aufgehoben, gefunden wurde nichts. Nur eine Stunde später wurde ein Bankkunde ausgeforscht, der sich am Vormittag in der Bank verdächtig verhalten haben soll. „Er gilt derzeit nicht als Tatverdächtiger“, so die Sprecherin, wegen seines Zustandes sei er in die Christian-Doppler-Klinik gebracht worden.

Drohung führt zu Polizeieinsatz

Die wöchentliche Schranne am Wochenmarkt war am Ausklingen, die ersten Bauern fuhren mit ihren Traktoren über den Mirabellplatz in Richtung Hauptbahnhof als eine Vielzahl von Polizeistreifen und die Spezialeinheit Cobra in Richtung Max-Ott-Platz brauste, rund 350 Meter vom Schloss Mirabell und der Schranne entfernt. Hintergrund war eine verklausulierte Drohung eines Anrufers um 12.15 Uhr bei einem Callcenter der früheren Gewerkschaftsbank. Der Platz, sowie die wichtige Zufahrtsstraße zum Hauptbahnhof wurden sofort abgesperrt, das Bankgebäude evakuiert. Nach rund einer Stunde traf ein ausgebildeter Sprengstoff-Suchhund ein, der das gesamte Gebäude durchsuchte, aber nicht anschlug. 

Fokus fällt schnell auf Kunden

Zwei Stunden nach dem Drohanruf zog die Polizei ab, die Straßensperren wurden aufgehoben, Staus entlang der Ausweichrouten lösten sich nur langsam auf. Bei der Befragung der Mitarbeiter fiel der Fokus schnell auf einen Kunden, der sich am Vormittag in der Schalterhalle der Bank verdächtig verhalten haben soll. „Der Mann gilt derzeit nicht als Tatverdächtig“, so die Polizeisprecherin. Der Mann wurde vom Roten Kreuz unter Polizeibegleitung in die Christian-Doppler-Klinik – früher Landesnervenklinik – gebracht. 

hud

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