Nach Luchsausbruch wird aufgerüstet

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Auf der Suche nach dem entkommenen Luchs am Salzburger Zoo.

Salzburg - Nach einem erneuten Wildkatzen-Ausbruch aus dem Salzburger Zoo wird jetzt technisch aufgerüstet. Zukünftig soll es ein Warnsystem geben:

Nach einer eingehenden Prüfung des Luchsaussengeheges und einer Befragung der beim Ausbruch direkt anwesenden Tierpflegerìn und des Zootíerarztes, ist die „adhoc Kommission" zu folgendem Befund gekommen:

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Offensichtlich ist der junge Luchskater aufgrund einer außergewöhnlichen Reaktion über den an dieser Stelle ca. 3,5 m hohen und überhängenden Zaun entwichen. Aufgrund des stürmischen Wetters in der Nacht zuvor ist es dazu gekommen, dass herabfallende Äste die zusätziiche elektrische Sicherung des Geheges kurzgeschlossen haben und somit die Wìrksamkeit, zumindest teilweise, verringert wurde.

Salzburg: Suchaktion nach ausgebrochenem Luchs

Zur Verhinderung, dass sich ein derartiger Ausbruch wiederholt, werden die bisherigen Stromtaktgeräte aufgerüstet auf ein System, das bei Ausfall eine SMS-Mitteilung an den diensthabenden Tierpfleger absetzt. Dieses hochmoderne System wurde bereits in der neu errichteten Löwenanlage zum Einsatz gebracht.

Vom „Luchsteam Nationalpark Bayerischer Wald" können wir zwei Lebendluchsfallen ausleihen, die in der Nähe der letzten Sichtung aufgestellt werden. Sie werden beködert und garantieren einen schonenden Einfang des Tieres. Um den Luchs nicht zu beunruhigen, bitten wir die Spaziergänger, die Wege nicht zu verlassen.

Pressemitteilung Zoo Salzburg

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