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Derzeit 3000 Ukrainerinnen in Salzburg

Salzburgs Ankunftszentrum für Ukrainer zieht in Grenznähe

Neues Ankunftszentrum für Ukrainer in Grenznähe
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Neues Ankunftszentrum für Ukrainer in Grenznähe

Trotz neuer, heftiger Raketenangriffe der Russen auf die Ukraine ist die Lage von geflüchteten Ukrainerinnen in Salzburg stabil. Rund 3000 Personen halten sich im Bundesland auf und sind bestens versorgt. „Wir bleiben aufmerksam und flexibel, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können“, so Markus Ebner vom Land. Gleichzeitig übersiedelt das Ankunftszentrum von der Halle 4 des Messezentrums in die Münchner Bundesstraße 158, also unmittelbar vor der Grenze zu Freilassing in die Räumlichkeiten der früheren Bank Austria.

Salzburg – Das Ankunftszentrum, es wird seit Mitte März vom Roten Kreuz im Messezentrum betrieben, siedelt am morgigen Freitag in die Halle 4 um. Der neue Standort ist in der Münchner Bundesstraße 158. Derzeit halten sich rund 3000 Vertriebene aus der Ukraine im Bundesland Salzburg auf, rund 2700 von ihnen sind in der Grundversorgung. „Seit Monaten bewegen sich die Ankunftszahlen im sehr niedrigen Bereichen, pro Woche bleiben zwischen zwei und zehn Personen wirklich in Salzburg und müssen längerfristig versorgt werden, was uns mit allen Partnerorganisationen sehr gut gelingt. Gleich geblieben ist, dass die meisten weiter reisen möchten - meist nach Deutschland“, erklärt der stellvertretende Vertriebenen-Koordinator des Landes, Markus Ebner.

Flexibel und rasch

Die Experten rechnen derzeit nicht mit massiv mehr Ankünften von Vertriebenen aus der Ukraine. Die Lage wird aber genau beobachtet. „Es könnte sein, dass eventuell in der kalten Jahreszeit wieder mehr unsere Hilfe hier in Salzburg benötigen, wenn es in der Ukraine zum Beispiel Probleme mit der Infrastruktur gibt“, erklärt Ebner und betont: „Aber das wird sich erst herausstellen. Wir bleiben jedenfalls so flexibel und gerüstet wie möglich, können zum Beispiel rund 400 Plätze in Transitquartieren innerhalb von ein paar Stunden bereitstellen“, so Ebner.

Ankunftszentrum übersiedelt

Das Ankunftszentrum, das seit Mitte März vom Roten Kreuz im Messezentrum betrieben wird, siedelt am Freitag, 14. Oktober, um. Der neue Standort ist in der Münchner Bundesstraße 158. Die Räumlichkeiten werden bei laufendem Betrieb bezogen und dienen als Administrations- und Beratungsbüros, nicht für die Übernachtung. „Zuallererst können sich die geflüchteten Menschen nach ihrer Ankunft ausruhen und verpflegen. Im Zuge der Registrierung wird auch ein Corona-Test durchgeführt“, erklärt Ulf Bergstätter, Leiter des Ankunftszentrums und fügt hinzu: „Wenn die Menschen in Salzburg bleiben wollen, werden sie direkt im Ankunftszentrum polizeilich erfasst und im Anschluss vermitteln wir eine Bleibe in einem Grundversorgungsquartier.“

Rund um die Uhr

Das Ankunftszentrum ist von Montag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr sowie 13.30 Uhr bis 19 Uhr als erste Anlaufstelle für die Vertriebenen aus der Ukraine geöffnet. Außerhalb der Öffnungszeiten sind Mitarbeiter des Roten Kreuzes telefonisch rund um die Uhr unter +43-664-6293507 erreichbar. „Wir vermitteln dann auch außerhalb der Öffnungszeiten sofort ein Transitquartier, sodass diese erste Versorgung jederzeit gewährleistet ist“, erklärt Bergstätter.

Vorbereitungen für den Winter

„Die Lösung jetzt in der Münchener Bundesstraße reicht völlig, wenn man sich die Zahl der aktuellen Ankünfte anschaut. Für den Winter und den Fall, dass wieder mehr Vertriebene zur Flucht aus dem Kriegsgebiet gezwungen werden könnten, haben wir vorgesorgt und können sehr schnell gemeinsam mit dem Roten Kreuz das Ankunftszentrum in der Messe wieder hochfahren. Wie gesagt: Wir bleiben so effizient wie nötig und bestmöglich vorbereitet für mehr Ankünfte von Vertriebenen aus der Ukraine“, so Markus Ebner.

hud

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