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120 Höhenmeter in knapp über drei Minuten beim City Hill Climb

Action auf engstem Raum: Radrennen „kurz & knackig“ auf die Festung Hohensalzburg

Schon im vergangenen Jahr waren die Teilnehmer von der extrem steilen Auffahrt auf die Festung Hohensalzburg begeistert.
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Schon im vergangenen Jahr waren die Teilnehmer von der extrem steilen Auffahrt auf die Festung Hohensalzburg begeistert.

Nach der Premiere im vergangenen Jahr gibt es am Donnerstag (8. September) eine Neuauflage des City Hill Climb – einem kurzen, knackigen, Radrennen vom Kapitelplatz aus auf die Festung Hohensalzburg.

Salzburg – Organisator Gerhard Schönbacher aus Graz bietet für die zweite Auflage des Rennens in Salzburg zahlreiche Neuerungen: So gibt es für die Zuschauer fünf spezielle Besucherbereiche, die auch speziell beschallt werden – vor allem in den Kurven der Festungsgasse. „Letztes Jahr haben die Besucher zwar die Rennfahrer gesehen aber haben nicht gewusst wer wo fährt“.

Die 900 Meter lange Strecke auf dem Fußweg auf die Festung Hohensalzburg bietet einen Höhenunterschied von 120 Höhenmetern bei einer maximalen Steigung von 32 Prozent. „Es ist ein modernes Rennformat mit einem K.O.-System, das heißt am Ende fahren die jeweiligen Sieger gegeneinander“. Am Donnerstag (8. September) werden 112 Teilnehmer aus fünf Nationen am Start sein, unter anderem aus Deutschland.

Warum ausgerechnet am Donnerstag?

Eine große Sportveranstaltung an einem Donnerstag ist doch eher ungewöhnlich, Schönbacher sagt, der traditionelle City Hill Climb sei in Graz seit zehn Jahren immer an einem Dienstag, daher sei man auch in Salzburg auf einen Wochentag gegangen. Fakt sei aber auch, dass viele Hobbysportler nicht teilnehmen weil sie sich nicht wegen einem Wochentag Urlaub nehmen wollen. Neben den Zuschauern ist für Schönbacher aber auch die TV-Präsenz wichtig, „wobei für den Radsport Berichte in den ORF-Sportsendungen wichtiger sind als eine Live-Übertragung“.

Auch Zuschauer werden an einem Donnerstagnachmittag, noch dazu bei einer vorhergesagten Gewitterfront, nicht in Scharen kommen, „aber Sportveranstaltungen und auch Radrennen in Städten haben prinzipiell mehr Besucher als bei einem Rennen durch kleine Ortschaften“. Der Sport müsse zu den Zuschauern kommen, Schönbacher kann sich überhaupt mehr Radrennen in Städten vorstellen.

Rennen in der Stadt zu gefährlich?

Künftig mehr Radrennen in der Stadt? Das sieht Verkehrs- und Sportlandesrat Stefan Schnöll eher kritisch, „große Veranstalter meiden den öffentlichen Raum weil sie das Risiko nicht mehr auf sich nehmen wollen“, das Land Salzburg habe daher innovative Konzepte entwickelt und sei mit einem Radrennen auf den Salzburgring gegangen, „mit großem Erfolg“.

Vizebürgermeister und Sport-Stadtrat Bernhard Auinger ist vom Radrennen auf die Festung dennoch begeistert, „vermutlich wurde die Festung extra dafür gebaut“, scherzte er bei der Vorstellung des Rennens. Der City Hill Climb hätte den Radsport in Salzburg aus dem Tiefschlag geholt, so Auinger, er möchte, dass das Radrennen auf die Festung eine dauerhafte Veranstaltung wird.

hud

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