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Schneefall führt zu Chaos: A8 bei Siegsdorf Bernau und Bad Reichenhall gesperrt – Erste Unfälle

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Verwirrung um „Kleinen Grenzverkehr“

Zum Einkaufen und Tanken nach Österreich nur geboostert?

Die Kontrollstelle an der Saalbrücke ist meist verwaist, dennoch gelten seit Montag, 0 Uhr, bei der Einreise nach Österreich wieder strengere Regeln, zusätzlich zu Geimpft oder Getestet muss man nun auch einen negativen PCR-Test oder einen dritten Stich nachweisen.
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Die Kontrollstelle an der Saalbrücke ist meist verwaist, dennoch gelten seit Montag, 0 Uhr, bei der Einreise nach Österreich wieder strengere Regeln. Zusätzlich zu Geimpft oder Getestet muss man nun auch einen negativen PCR-Test oder einen dritten Stich nachweisen.

Seit 20. Dezember gelten wegen der ansteckenderen Omikron-Variante strengere Einreiseregeln nach Österreich. Zusammengefasst braucht man zusätzlich zum Nachweis einer Impfung oder Genesung auch einen negativen PCR-Test oder einen Nachweis über eine Auffrischungsimpfung. Die neuen Regeln gelten für alle ab zwölf Jahren. Die Verordnung sieht bekannte Ausnahmen für Pendler vor, also Personen, die mindestens einmal im Monat zur Arbeit, zur Schule oder zum Studium einreisen oder aber „zu familiären Zwecken und zum Besuch des Lebenspartners“ einreisen. Eine Verwirrung gibt es aktuell um eine Registrierungspflicht für alle, die ohne dritten Stich und ohne PCR-Test einreisen wollen.

Salzburg – Wie immer bei neuen Einreiseregeln wird es meist komplizierter als vorher und die Verwirrung ist an den ersten Tagen groß. Für die offiziellen Pendler gilt weiterhin die 3G-Regel, also entweder geimpft, genesen oder Antigen-getestet. Komplizierter wird es schon beim „schnell mal zum Tanken nach Salzburg fahren“, dem sogenannten „Kleinen Grenzverkehr“.

Dieser Begriff taucht schon bisher in keiner österreichischen Verordnung auf sondern ist nur auf bayerischer Seite eine offizielle Bezeichnung bei der Einreise nach Deutschland. Demnach entfallen bei der Einreise nach Deutschland Quarantäne- und Registrierungspflichten für die Einreise aus einem Hochrisikoland, wenn man sich maximal 24 Stunden in diesem Land aufgehalten hat. Eine entsprechende Regelung auf österreichischer Seite gibt es nicht, das bestätigt auch Hans Wolfgruber von der Polizei Salzburg.

PCR-Test innerhalb von 24 Stunden nachholen, aber…

Wolfgruber verweist allerdings auf den entsprechenden Passus in der Verordnung, wonach ein fehlender PCR-Test innerhalb von 24 Stunden nachgeholt werden kann, „allerdings muss man sich dann registrieren“ – die Website für die Pre Travel Clearance lautet https://entry.ptc.gv.at/.

Diese Seite ist allerdings noch nicht auf 2G-Plus umgestellt, sie zeigt als eine „Ausnahme der verpflichtenden Registrierung“ unter anderem an: „Personen, die einen Nachweis im Sinne der 2,5G-Regel (geimpft, genesen, PCR getestet) besitzen“. Von einer Booster-Impfung oder einem zusätzlichen PCR-Test ist nichts zu lesen.

Für Minderjährige bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die unter Aufsicht eines Erwachsenen reisen, entfällt die Verpflichtung zum Mitführen eines Nachweises über eine geringe epidemiologische Gefahr. Hinsichtlich der Quarantäne- und der Registrierungspflicht gelten die gleichen Bestimmungen wie für den Erwachsenen, unter dessen Aufsicht sie reisen. Gilt die Quarantäne des Erwachsenen als beendet, gilt auch die Quarantäne für sie als beendet.

hud

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