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Haslauer über Maßnahmen in Salzburg

Zuvor noch kategorisch abgelehnt: Lockdown für alle „als Chance für uns alle für ein normales Leben“

Während Landeshauptmann Wilfried Haslauer (rechts) noch am Dienstag einen Lockdown für alle kategorisch abgelehnt, hat er sich heute anders entschieden.
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Landeshauptmann Wilfried Haslauer (re.) verkündete heute den harten Lockdown ab Montag, „bei diesen hohen Zahlen gibt es keine Alternative“. Auch Gesundheitslandesrat Christian Stöckl sieht keine andere Möglichkeit „von den hohen Zahlen herunter zu kommen“. 

Um 10 Uhr wurde der Christkindlmarkt eröffnet, ohne große Feier, am Sonntagabend (21. November) muss er schon wieder schließen, denn um Mitternacht beginnt der strenge Lockdown für Salzburg und das benachbarte Bundesland Oberösterreich.

Salzburg - Während Landeshauptmann Wilfried Haslauer noch am Dienstag einen Lockdown für alle kategorisch abgelehnt hat - „Da würden alle sagen, warum soll ich dann noch zum Impfen gehen“ - hat er sich heute anders entschieden. „Es gibt keine Alternative zum Lockdown bei diesen Neuinfektionszahlen, es bleibt uns keine andere Wahl, es ist ein strenger Lockdown“, die Dauer ist mit drei bis vier Wochen geplant.

Verordnet wird er von der Bundesregierung über Ersuchen der Bundesländer Salzburg und Oberösterreich, „das geht nur mit der Zustimmung des Hauptausschusses des Nationalrates, verhängt wird er dann jeweils für zehn Tage“. Haslauer sieht eine „gute Chance“ mit fortschreitender Impfung aus dem Lockdown und aus der Pandemie herauszukommen. Seit Montag gebe es zwar in Salzburg die strengsten Regeln und gute Fortschritte beim Impfen, „aber die Krankenanstalten haben nicht die Zeit zu warten bis die Maßnahmen greifen“. 

Haslauer sieht den Lockdown für alle „als Chance für uns alle für ein normales Leben, gemeinsam schaffen wir es, liebe Salzburger und Salzburgerinnen“, so Haslauer, nicht erwähnend die Zehntausenden EU-Bürger und Migranten, die in Salzburg wohnen. 

Gesundheitslandesrat Christian Stöckl, der schon im Sommer strengere Maßnahmen gefordert und dann aber von der Wirtschaft und vom Landeshauptmann zurückgepfiffen wurde sagt jetzt, dass „uns nur die Impfung langfristig aus dieser Pandemie bringen wird“. Die Impfung wirke, von derzeit 31 Patienten auf der Intensivstation sind 27 ungeimpft, die vier Geimpften sind Risikopatienten.
 
Haslauer will spätestens vor Weihnachten wieder aufsperren, das wird den Handel und auch den Wintertourismus „milde“ stimmen, „garantieren kann ich das nicht“, so Haslauer. 
 
In Stadt und Land Salzburg gibt es derzeit 1740 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen, einzelne Gemeinden im Lungau haben Spitzenwerte von über 6000. 

hud

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