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Experte: „Besitzer hat Schlange einfach entsorgt“

Königspython an Badesee in Salzburg sorgt für Aufregung

„Das Aussetzen von Tieren ist Tierquälerei und strafbar“, so Rupert Eckkrammer vom Haus der Natur, der sich jetzt um das Fundtier kümmert.
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„Das Aussetzen von Tieren ist Tierquälerei und strafbar“, so Rupert Eckkrammer vom Haus der Natur, der sich jetzt um das Fundtier kümmert.  

Eine 1,20 Meter lange Schlange erschreckte am Montag (11 Juli) Besucher des Salzachsees im Stadtteil Liefering. Ein Besucher des Badesees verständigte die Feuerwehr, zwei Mann fingen die Python vorsichtig ein und brachten sie in das Haus der Natur.

Salzburg - „Es handelt sich um eine junge Königspython, die aller Wahrscheinlichkeit nach vom Besitzer einfach entsorgt wurde“, so Schlangenexperte Rupert Eckkrammer vom Haus der Natur.

„Wir sind zwar keine Tier-Aufnahmestation, aber wenn die Feuerwehr mit einer Schlange kommt dann machen wir eine Ausnahme“. Die Königspython ist 1,20 Meter lang und 1,30 kg schwer, sie ist für die nächsten 40 Tage in Quarantäne, „aber sie ist sehr ruhig und offenbar an Menschen gewöhnt“, so der Experte.

Er vermutet, dass der Besitzer die Schlange auf dem Parkplatz des Badesees einfach ausgesetzt hat, wenn sie einem Besitzer in einem der wenigen Wohnhäuser in der Nachbarschaft ausgekommen wäre hätte der sie schon längst gesucht oder sich gemeldet. Aber nicht nur das Aussetzen sei Tierquälerei und strafbar, auch das Halten von Schlangen in Terrarien muss bei der Behörde gemeldet werden, diese überprüft dann ob die Tiere tatsächlich artgerecht gehalten werden.

„Vielen kaufen oder bestellen Schlangen wenn sie noch ganz klein sind, das Anmelden ist ihnen dann später aber zu aufwendig“. Besonders in der Corona-Zeit hätten viele Menschen Zeit gehabt und sich Haustiere zugelegt, unter anderem auch Schlangen. 

Dass gefundene Schlangen in das Haus der Natur kommen ist die Ausnahme, „aber in diesem Fall haben wir das Tier aufgenommen, weil es die Feuerwehr gebracht hat“. Die Florianijünger haben von Eckkrammer bereits eigene Schulungen bekommen, wie man Schlangen am besten einfängt. 

Nach der Quarantäne wird die Python vom Salzachsee in das Terrarium zu den zehn Artgenossen kommen. Pythonschlangen sind übrigens nicht giftig, „wenn man sie nicht bedrängt oder in eine Ecke treibt lassen sie einen auch in Ruhe“. 

hud

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