Vergiftungsalarm in St. Koloman

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Hallein - Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste sich am Donnerstag um eine dänische Reisegruppe kümmern. Acht Jugendliche übergaben sich und waren kaum ansprechbar.

Es ist wohl ein Urlaub, den eine Reisegruppe aus Dänemarkt nicht so schnell wieder vergessen wird: 24 junge Teenager und drei Erzieher machten gerade Urlaub im beschaulichen St. Koloman - aus dem Urlaub wurde aber ein Horror-Trip:

Gegen 16.45 Uhr war am Donnerstag auf der Rettungsleitstelle Hallein ein Notruf eingegangen, dass einer der Jugendlichen schwer erbrechen würde und nicht mehr ansprechbar sei. Wenig später folgte ein weiterer Notruf, in dem nun schon von mehreren Jugendlichen berichtet wurde.

Reisegruppe aus Dänemark erleidet Vergiftung

Sofort wurde ein Rettungswagen zum Einsatzort nach St. Koloman geschickt. Laut Aktivnews trafen die Rettungskräfte auf acht zum Teil bewusstlose Jugendliche. Der Rest der Gruppe habe sich große Sorgen gemacht und vermutet, dass alle eine Vergiftung hätten, so Aktivnews. Sofort wurden weitere Notärzte zur Versorgung der Patienten angefordert - zwei Notarzthubschrauber, fünf Notärzte sowie sieben Rettungswagen. Ebenfalls wurden die freiwillige Feuerwehr St. Koloman und der Gefahrenzug der freiwilligen Feuerwehr Hallein alarmiert.

Das Hotel, in dem die Jugendlichen zusammenbrachen, wurde evakuiert und mit Druckluft-Belüftern gereinigt. Ebenso wurde der Postbus, der die Schüler erst 30 Minuten vor Beginn des Einsatzes gefahren hatte, zur Einsatzstelle beordert.

Alle 28 Personen der Reisegruppe mussten sich zur medizinischen Behandlung und Abklärung der Symptome ins Krankenhaus begeben.

Es stellte sich schließlich heraus, dass die Gruppe keine Vergiftung erlitten hatte. Laut dem Nachrichtenportal salzburg24.de hätten acht Jugendliche bei einer Bergwanderung zu wenig getrunken und einen Sonnenstich erlitten. Die Jugendlichen befinden sich bereits auf dem Weg der Besserung.

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