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Alarmierung der Bergwacht wegen fehlendem Handy-Netz unmöglich

Deutscher (67) stürzt am Königsjodler Klettersteig ab – Schwerverletzter muss über Stunden ausharren

Der schwerverletzte Bergsteiger wurde mit einem Hubschrauber gerettet.
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Der schwerverletzte Bergsteiger wurde mit einem Hubschrauber gerettet.

Ein deutscher Bergsteiger stürzte am Donnerstag (25. August) im Hochköniggebirge ab und wurde dabei schwer verletzt. Aufgrund des schlechten Handy-Empfangs musste der 67-Jährige stundenlang ausharren und auf seine Rettung warten.

Dienten am Hochkönig (Österreich) – In der Nacht von Donnerstag (25. August) auf Freitag (26. August) wurden die Bergretter aus Dienten und Saalfelden kurz vor Mitternacht alarmiert: Ein 67-jähriger Deutscher war bereits im Lauf des Donnerstags den Königsjodler Klettersteig im Hochkönigmassiv gegangen.

„Er ist dann in Folge bereits Donnerstagmittag im Bereich der Teufelslöcher auf etwa 2700 Metern Höhe gut zehn Meter über Felsen abgestürzt“, so der Einsatzleiter der Bergrettung Dienten, Stefan Aigner. Da er dort allerdings keinen Handy-Empfang hatte, konnte er die Rettungskräfte nicht selbstständig alarmieren.

Bekannter setzt Rettungskette in Gang

Es gelang ihm jedoch, einem Bekannten aus Deutschland eine SMS zu übermitteln. So wurde die Bergrettung schließlich erst gegen Mitternacht verständigt, um den Bergsteiger zu retten. „Die Besatzung des Rettungshubschraubers C17 aus der Steiermark konnte uns in der Nacht noch in die unmittelbare Nähe der Unglücksstelle bringen“, erklärt Aigner weiter.

Zwei Bergretter aus Dienten und Bergrettungsarzt Wolfgang Farkas aus Kaprun stiegen zum Verletzten auf. Gemeinsam versorgten sie seinen Knieverrenkungsbruch, Schnittwunden und eine Platzwunde am Kopf. Durch die ärztliche Versorgung stabilisierte sich der stark Verletzte. „Wir haben für ihn ein Notbiwak errichtet und mit ihm die Nacht am Hochkönig verbracht“, schildert der Einsatzleiter das weitere Vorgehen.

Am Freitagmorgen endlich die Rettung

Am frühen Freitagmorgen konnte der Verletzte schließlich mit dem Rettungshubschrauber Martin 1 ins Klinikum Schwarzach ausgeflogen werden. Die Bergretter wurden vom Polizeihubschrauber Libelle ins Tal gebracht.

Ein weiterer Alpinunfall ereignete sich ebenfalls im österreichischen Bundesland Salzburg. Dort stürzten zwei Bergsteiger ab und mussten ebenfalls von der Bergwacht gerettet werden.

aic/Bergrettung Salzburg

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