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„Abfahrtssperren keine Frotzelei sondern Notmaßnahme“

Kommt die Blockabfertigung am Walserberg doch nicht?

Entlang der Tauernautobahn sind auf Salzburger Seite alle Abfahrten gesperrt, ausgenommen man hat ein Ziel in Österreich, das kann dann auch schon die nächste Tankstelle oder Würstelbude sein.
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Entlang der Tauernautobahn sind auf Salzburger Seite alle Abfahrten gesperrt, ausgenommen man hat ein Ziel in Österreich, das kann dann auch schon die nächste Tankstelle oder Würstelbude sein.

Insgesamt sechs Stunden mehr Fahrzeit meldete am Samstagvormittag (30. Juli) das Hitradio Ö3 für Urlauber für die Strecke von München bis nach Slowenien. Auch auf der Tauernautobahn ging es nur schleppend voran, die Abfahrtssperren waren aktiv. Verkehrslandesrat Stefan Schnöll zieht eine erste, positive, Zwischenbilanz der „Notmaßnahmen“. Vor allem die Kontrollen direkt auf der Autobahn durch die Asfinag-Mitarbeiter seien sehr vielversprechend. Auf die jetzt auch von Bayern verordneten Abfahrtssperren – allerdings nur für Lkw – reagiert der Landesrat mit Verständnis. Dass die von Schnöll gewünschte Blockabfertigung am Walserberg kommt scheint indes unwahrscheinlicher zu werden.

Salzburg – Schon mit diesem stärksten Reisewochenende mit dem Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg mit Staus in Richtung Süden wird nun auch der Rückreiseverkehr stärker zunehmen, „hier ist eine andere Art von Kontrollen notwendig“, so Schnöll.

Schnöll setzt vermehrt auf die Asfinag-Traffic-Manager und Mautsheriffs, die mit ihren Fahrzeugen bereits am Beginn der Ausfahrten stehen und auf das Verbot des Abfahrens hinweisen. Private Sicherheitsdienste und die Polizei sollen hingegen die Durchfahrtssperren – also die Schleichwege abseits der Autobahn – kontrollieren, zum Beispiel in Grödig und Wals-Siezenheim.

Flexible Kontrollen

Die Abfahrtssperren bedeuten allerdings nicht, dass diese von Donnerstag bis Sonntag rund um die Uhr kontrolliert werden, „anders als im vergangenen Sommer können wir nun das Verkehrsverhalten genau beobachten und die Kontrollen dann sehr flexibel einsetzen“. Gesteuert werden die Kontrollen von der Einsatzzentrale in St. Michael aus.

Blockabfertigung am Walserberg kommt doch nicht?

Zur Frage, ob die von Schnöll selbst angekündigte Blockabfertigung bei der Einreise am Walserberg im nächsten Sommer kommt bleibt der Landesrat bei seiner eher ausweichenden Antwort, dass dieser Plan weiter von der Asfinag geprüft werde. Doch auch wenn es vom Autobahnbetreiber grünes Licht geben sollte geht die Blockabfertigung nicht automatisch in Betrieb, „sondern wir werden dann politisch darüber beraten, auch mit unseren Partnern“, so Schnöll.

Gemeint ist hier vor allem die Bayerische Staatsregierung, die, spät aber doch, nun auf die Lkw-Blockabfertigung in Kiefersfelden-Kufstein in Richtung Tirol ihrerseits mit Abfahrtssperren für Lkw entlang der Münchner-Autobahn reagiert hat. „Das habe ich mit Interesse verfolgt, auch dass das Kleine Deutsche Eck von einer Durchfahrtssperre betroffen ist und auch schon kontrolliert wurde“.

Für ihn seien diese Sperren der richtige Weg, „da geht es nicht um eine Frotzelei für den Autofahrer oder Urlauber sondern schlichtweg um die Lebensqualität der Anrainer“. Bayern, Salzburg und Tirol seien Transitländer und stellten die Infrastruktur, also die Autobahnen, und seien damit vom Urlauberverkehr besonders betroffen. Für Schnöll sind die Abfahrtssperren „Notmaßnahmen für eine ganz spezielle Situation“, er hoffe, dass sich das Mobilitätsverhalten der Urlauber ändere und diese Notmaßnahmen „in ferner Zukunft nicht mehr nötig sein werden“.

hud

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