"Es wird verdammt knapp!"

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Bereits beim Richtfest im September wußte Bahnchef Markus Aschauer, dass der Umbau der Kunsteisbahn zeitlich sehr knapp bemessen war.

Schönau am Königssee - Die Umbauarbeiten an der Kunsteisbahn am Königssee sind noch nicht abgeschlossen, obwohl am Montag die ersten Trainings beginnen sollten.

Auf die Frage, wie es aussieht, ringt sich Bahnchef Markus Aschauer ein Lächeln ab: "Gute Frage eigentlich. Ich seh es kritisch." Denn der Zeitplan zum Rodel-Weltcup am 5. und 6. Januar ist knapp gesteckt. "Wir haben eigentlich kein bisschen Luft", gibt Aschauer zu.

Spätestens am Wochenende soll die Kunsteisbahn vereist werden, dann zeigt sich, was die neue Kühlanlage kann.

Der Bahnchef sieht das Problem in der Kühlanlage. Sie soll Donnerstag und wird wahrscheinlich Samstag in Betrieb genommen. "Dann sehen wir, was sie leisten kann." Allerdings hat Markus Aschauer noch keine Kühlanlage an Kunsteisbahnen gesehen, die ohne Probleme in Betrieb gegangen ist, "und eine Kunsteisbahn ist kein Kühlschrank, den man ansteckt und einschaltet."

Natürlich geht der Bahnchef davon aus, dass sein Team und die Arbeiter das hinbekommen. Allerdings wird vor allem beim Rodel-Weltcup die Zuschauerfreundlichkeit leiden. Am Dienstag soll noch einmal asphaltiert werden. Auch das Vip-Zelt und eine Tribüne stehen. Doch die Wege, die noch aufgekiest werden sollten, könnten ziemlich matschig werden.

Das neue Zielhaus ist schon so gut wie fertig.

"Da hat uns der heftige Wintereinbruch einen Strich durch die Rechnung gemacht", bedauert Aschauer. "Wir haben jetzt einmal vorgesehen, am 23. Dezember die Bahn in Betrieb zu nehmen. Dann starten erst einmal die Kinder vom untersten Startplatz, die sind langsam und leicht. So kann die Bahn an den Betrieb gewöhnt werden."

Ob das aber klappt, traut sich der Bahnchef nicht zu prophezeihen. Er weiß nur: "Die Gebäude werden fertig. Zum Weltcup bekommen wir eine Notmöblierung."

Christine Zigon

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