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Ausnahme nach dem Bundesnaturschutzgesetz

Regierung von Oberbayern bestätigt: „Entnahme eines Wolfes in Südostoberbayern gestattet“

Regierung von Oberbayern bestätigt: „Entnahme eines Wolfes in Südostoberbayern gestattet“

„Wir hätten besser miteinander kommunizieren müssen“

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Berchtesgaden – Eine interkommunale Brandschutzbedarfsplanung zwischen den fünf Gemeinden? Kein Bedarf, sagt der Kreisbrandrat des Landkreises Berchtesgadener Land, Rudi Zeif.

Gefahrenanalysen voranzutreiben, den Bedarf an Fahrzeugen und Gerätschaften zu ermitteln – das geschehe bei den Freiwilligen Feuerwehren des südlichen Landkreises ständig. Warum Berchtesgaden nun das Gespräch suchte, eine Brandschutzbedarfsplanung auf interkommunaler Ebene forcieren wollte – „das müssen Sie den Markt Berchtesgaden fragen“, sagt Zeif, der aber dennoch Fehler einräumt: „Bevor das Thema an die Öffentlichkeit ging, hätten wir besser miteinander kommunizieren müssen“.

Im Vorfeld hätte viel geklärt werden können, meint Zeif. Eine interkommunale Kooperation in Sachen Brandschutzbedarfsplanung sei in dieser vom Markt Berchtesgaden angedachten Form schon gar nicht möglich gewesen, da diese nur den südlichen Landkreis betroffen hätte. „Wenn man aber über ein solches Thema spricht, muss man den gesamten Landkreis hinzuziehen, vor allem aber auch die Kreisbrandinspektion und das Landratsamt.“ Dinge, die nicht geschehen sind, aber auch nicht notwendig waren.

„Es ist gut so wie es ist“, sagt Zeif. „Wenn eine Gemeinde eine Feuerwehr nicht brauchen würde, wären die Gemeinderäte die Ersten, die Einsparungen vornähmen“, meint Zeif. Man müsse dem Gesetz nachkommen und dieses besage nun mal eine „Hilfsfrist innerhalb von zehn Minuten“. Somit könne keine der insgesamt 22 Freiwilligen Feuerwehren – darüber hinaus zwölf Löschzüge - im Landkreis eingespart werden.

Es gebe Landkreise von ähnlicher Größe, die das Zwei- bis Dreifache an Feuerwehren aufweisen. „Bereits bei der damaligen Gebietsreform in den 70er Jahren ist alles Überflüssige abgeschafft, respektive zusammengelegt, worden“, sagt Zeif. „Bischofswiesen hatte früher vier Feuerwehren, nun haben sie nur noch eine.“ Und diese sei notwendig, der Neubau des Feuerwehrhauses auch.

Die im südlichen Landkreis zu findenden Freiwilligen Feuerwehren seien unumgänglich, „wenn das jemand in Frage stellt, habe ich so meine Probleme damit“, gibt sich Zeif offensiv. Dennoch räumt er ein, dass durchaus Möglichkeiten vorhanden seien, etwas anders, effizienter zu lösen. Aber das tue man sowieso. „Beileibe wird bei uns im südlichen Landkreis nicht überdimensioniert gearbeitet“, sagt Zeif, dem eine Sache ein besonderes Herzensanliegen scheint: Künftig wieder das Gespräch zu suchen, im Vorfeld. Denn grundsätzlich werde ja gut zusammengearbeitet.

kp

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