Wieder über 2.900 Liter Blut für Kranke und Verletzte

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Landkreis - Im Jahr 2010 haben die Menschen im Berchtesgadener Land insgesamt 2.920 Liter Blut für schwer Kranke und Unfallopfer gespendet – annähernd genauso viel wie 2009 mit 2.905 Litern.

Die ehrenamtlichen Helfer der örtlichen Rotkreuz-Gemeinschaften betreuten bei 50 Terminen insgesamt 6.294 freiwillige Blutspender. Die Anzahl der erschienenen Blutspender hat sich im vergangenen Jahr geringfügig um 71 Spender reduziert. „Dafür erhöhte sich die Zahl der Erstspender um 46 auf 389“, freut sich Edi Schmid vom ehrenamtlichen Organisationsteam der BRK-Bereitschaften.

Durchschnittlich kamen jeweils 126 Spendewillige (2009: 130) zu den jeweiligen Ortsterminen, von denen 117 (2009: 119) ihr kostbares Blut für Kranke und Verletzte spenden konnten. Die Auswertung der Statistik für die einzelnen Orte im Landkreis ergab folgendes Ergebnis:

Anger:

• 4 Spendetermine

• 345 erfasste Blutspender (8 Prozent der Bevölkerung)

• 307 gespendete Blutkonserven

• Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 90 (20,7 Prozent)

• 13 Erstspender

Ainring:

• 5 Spendetermine (2009: 4 Termine)

• 532 erfasste Blutspender (5,4 Prozent der Bevölkerung)

• 489 gespendete Blutkonserven

• Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 22 Prozent

• 30 Erstspender

Bad Reichenhall:

• 10 Spendetermine

• 1.054 erfasste Blutspender (5,2 Prozent der Bevölkerung)

• 970 gespendete Blutkonserven

• Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 2,7 Prozent

• 61 Erstspender

Freilassing:

• 6 Spendetermine

• 860 erfasste Blutspender (5,4 Prozent der Bevölkerung)

• 769 gespendete Blutkonserven

• Rückgang der Spendewilligen zum Vorjahr um 4,7 Prozent

• 34 Erstspender

Laufen:

• 4 Spendetermine

• 451 erfasste Blutspender ( 6,8 Prozent der Bevölkerung)

• 418 gespendete Blutkonserven

• Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 5,9 Prozent

• 23 Erstspender

Piding:

• 4 Spendetermine

• 371 erfasste Blutspender ( 7,1 Prozent der Bevölkerung)

• 347 gespendete Blutkonserven

• Steigerung der Spendewilligen zum Vorjahr um 6,6 Prozent

• 22 Erstspender

Saaldorf & Surheim:

• 6 Spendetermine

• 487 erfasste Blutspender (9,2 Prozent der Bevölkerung)

• 445 gespendete Blutkonserven

• Rückgang der Spendewilligen zum Vorjahr um 6,7 Prozent

• 21 Erstspender

Teisendorf:

• 5 Spendetermine

• 846 erfasste Blutspender ( 9,2 Prozent der Bevölkerung)

• 775 gespendete Blutkonserven

• Rückgang der Spendewilligen zum Vorjahr um 4,4 Prozent

• 32 Erstspender

Berchtesgaden (fünf Gemeinden des südlichen Landkreises):

• 6 Spendetermine

• 1.348 erfasste Blutpender (5,6 Prozent der Bevölkerung)

• 1.320 gespendete Blutkonserven

• Rückgang der Spendewilligen zum Vorjahr um 7,7 Prozent

• 153 Erstspender

„Am fleißigsten spendeten die Bürger aus Saaldorf und Surheim sowie Teisendorf mit jeweils 9,2 Prozent der Bevölkerung, gefolgt von Anger mit 8 Prozent und Piding mit 7,1 Prozent“, lobt Edi Schmid. Das meiste Blut wird für die Behandlung von Krebskranken benötigt. Erst an zweiter Stelle folgen andere interne Erkrankungen und Unfallverletzungen. Trotz zahlreicher Versuche der Medizin und der Pharmaindustrie ist es bisher nicht gelungen, ein entsprechendes Spenderblut künstlich herzustellen. Dabei sind statistisch gesehen 80 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen. Schmid: „Dieses Blut muss jedoch zuvor gespendet werden - freiwillig und unentgeltlich.“ Nach wie vor benötigen die Krankenhäuser Bayerns täglich 2.500 Blutkonserven.

„Deshalb ein herzliches Vergelt`s Gott allen Spendern im Namen von Kranken und Verletzten. Bitte helfen Sie weiterhin und bringen Sie Familienmitglieder, Freunde und Bekannte mit zu den Blutspendeterminen, damit auch in Zukunft die Versorgung unserer Bevölkerung mit dem notwendigen Blut gewährleistet ist“, sagt der für das Berchtesgadener Land zuständige Gebietsreferent des Blutspendedienstes, Robert Schneider.

(ml/BRK-BGL)

Rubriklistenbild: © BRK BGL

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