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Wasserwacht muss ausrücken

Wetterfeste Stand-Up-Paddlerinnen bringen sich im Novembernebel auf dem Königssee in Lebensgefahr

Ein Linienboot der Schifffahrt im dichten Nebel
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Ein Linienboot der Schifffahrt im dichten Nebel

Glücklicherweise konnte ein schlimmer Unfall vermieden werden, als sich wetterfeste Paddlerinnen im Novembernebel zu einer abenteuerlichen Tour auf den Königssee aufmachten.

Pressemitteilung im Wortlaut

Schönau - Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht waren während der vergangenen Wochen trotz der mittlerweile nur noch wenigen Urlauber in der Region bei mehreren Einsätzen gefordert: Am Samstagnachmittag (20. November) mussten sie gegen 14.30 Uhr ausrücken, da die Schifffahrt zwei junge, auswärtige Frauen gemeldet hatte, die im dichten Inversionsnebel kaum erkennbar mit Stand-Up-Paddles (SUP) zwischen der Seelände und Sankt Bartholomä unterwegs waren. Da Kollisionsgefahr mit dem Linienboot bestand, war Eile geboten, wobei die sehr einsichtigen Paddler beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits am Parkplatz waren und ihr Abenteuer im Bewusstsein der damit verbundenen Lebensgefahr bereuten.

Der Königssee liegt mitten im Nationalpark Berchtesgaden, deshalb sind Paddelboote, Schlauchboote, Kanus, SUP und Luftmatratzen verboten. Bei schönem Wetter kann man aber ein Ruderboot der Schifffahrt Königssee ausleihen. Bereits am Freitagnachmittag (19. November) gegen 16.30 Uhr musste die BRK-Wasserwacht bei einsetzender Dunkelheit und Temperaturen um den Gefrierpunkt frierende Wanderer von der Anlegestelle Kessel am Königssee-Ostufer abholen, die seit dem 8. November vom Kursboot wegen aktueller Arbeiten am Steg bis voraussichtlich Mitte Dezember nicht angefahren wird.

Bereits am 31. Oktober musste die BRK-Wasserwacht gegen 11.15 Uhr mit ihrem Rettungsboot nach Sankt Bartholomä ausrücken, wo sich ein fünfjähriger Bub aus dem Landkreis Ebersberg bei einem rund eineinhalb Meter tiefen Sturz am Kopf verletzt hatte. Die ehrenamtlichen Wasserretter versorgten das Kind, brachten es per Boot an die Seelände und übergaben es dort an eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes, die den weiteren Transport in die Kinderklinik des Salzburger Landeskrankenhauses übernahm.

Pressemitteilung BRK BGL

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