Wenig Schnee, große Zuversicht

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Zu wenig Schnee, um in den Skibetrieb zu starten. Jennerbahn-Chef Wilfried Däuber ist zuversichtlich, dass es in den nächsten Tagen mit dem Schnee was wird.

Schönau am Königssee – Der Schnee lässt auf sich warten. Trotzdem hat Wilfrid Däuber, Betriebschef der Jennerbahn, Hoffnung, dass der Schnee noch kommt.

„Für den Beginn der Saison gibt es mehrere Varianten“, sagt Däuber. Momentan finden Revisionsarbeiten an der Bahn statt. Geöffnet wird am 17. Dezember – mit und ohne Schnee.

Das Lachen ist Wilfried Däuber nicht vergangen - trotz der wenig winterlichen Temperaturen, die der Skibetrieb erfordert. „Der Schnee kommt“, prophezeit der Bahnchef. Bereits in den kommenden Tagen soll es zum Schneien beginnen. Ob das, was dann vom Himmel kommt, ausreicht, um eine gute Grundlage zu schaffen, ist jedoch fraglich. „Wir eröffnen am 17. Dezember“, sagt Däuber zuversichtlich. Und sei es nur die Seilbahn, die dann fährt. „Dann können Besucher wenigstens auf den Berg rauf.“ Mit und ohne Schnee. Wenn dann kein Skibetrieb möglich ist, sei das eben so. Optimistisch ist Däuber trotzdem, weil der Wetterbericht für die oberen Lagen Schneefall angekündigt habe. „Vielleicht starten wir auch nur den Ski-Betrieb am Mitterkaser“, sagt er. Mehrere Optionen stehen zur Wahl. Keine davon scheint die bestmöglichste zu sein. Man sei ja voll und ganz von den Wetter-Bedingungen abhängig. Nicht mal die künstliche Beschneiung ist derzeit möglich. Die Millioneninvestition war in der Vergangenheit installiert worden, um eine sichere Schneegrundlage zu garantieren. „Wir brauchen drei Grad unter null - und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit“, erklärt Däuber. Dann könne künstlich beschneit werden. „Je kälter, desto besser“, fügt er lachend hinzu. Wenn es wieder wärmer wird, funktioniert die Technik nicht mehr. Auch am Rossfeld ist der Start der Wintersaison für den 17. Dezember geplant, auch am Götschen „je nach Schneelage ab Mitte Dezember“, so kündigt es der Internet-Auftritt an. Und auch im Chiemgau, etwa bei der Bergener Hochfelln-Seilbahn, geht es am 17. los. Bis dahin laufen Revisionsarbeiten. „50/50 stehen die Chancen, dass es mit dem Skifahren dann auch klappt“, schätzt Däuber. Und auch darüber hinaus überwiegt der Optimismus: „Wir sind guter Dinge, dass es spätestens kurz vor Weihnachten, am 22. und 23., richtig losgeht.“

kp

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