Weitere Attraktion für Besucher im Klausbachtal

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Die Seile für die neue Hängebrücke im Klausbachtal sind bereits gespannt, aktuell bringen Fachleute zahlreiche Lärchenholzschindeln als Bodenbelag auf.

Ramsau - Die Arbeiten an der neuen Hängebrücke im Klausbachtal laufen auf Hochtouren: Die Seile sind bereits gespannt, am Montag hat die Aufbringung der Lärchenholzdielen als Bodenbelag begonnen.

Doch die 55 Meter lange und elf Meter hohe Hängebrücke wird nicht die einzige neue Attraktion für Besucher des Klausbachtales bleiben. Der neue „Klammsteg“ soll Besuchern des Nationalparks Berchtesgaden ein zusätzliches Naturerlebnis bieten. Besonders erfreut ist die Nationalparkverwaltung in Berchtesgaden über die Bereitstellung zusätzlicher Gelder des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit für den so genannten „Klammsteg“.

Dieser rund 60 Meter lange und touristisch besonders attraktive Steg wird die Besucher im direkten Anschluss die Hängebrücke auf der Ostseite zum bereits bestehenden Wanderweg leiten. Ursprünglich waren in diesem Bereich zwei kleine Holzbrücken geplant. Experten haben nach Prüfung der Situation vor Ort den Bau des Klammstegs favorisiert, denn diese Variante bietet bei Hochwasserereignissen eine größere Sicherheit für das Bauwerk.

Durch den Bau von Hängebrücke und Klammsteg wird ein wichtiger Abschnitt, der Bestandteil des offiziellen Wegenetzes des Nationalparks ist, wieder durchgehend begehbar. Bei der Umsetzung des Gesamtprojektes legen die Verantwortlichen größtmöglichen Wert auf eine barrierefreie Nutzbarkeit.

Um die Attraktivität der Hängebrücke für Besucher weiter zu erhöhen, plant die Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) die Einrichtung einer zusätzlichen Haltestelle für den Alm-Erlebnis-Bus in unmittelbarer Nähe. Die ersten Besucher werden bereits in Kürze über die neue Hängebrücke wandern. Die erste Brückenhauptprüfung wird bis zum 11. September stattfinden, Mitte September erfolgt die offizielle Einweihung und Eröffnung.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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