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15 Experten aus Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten in Deutschland entwickelten im Nationalpark Berchtesgaden Konzepte für das Bildungsprojekt „Junior-Ranger“.

Berchtesgaden - 15 Vertreter verschiedener Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate aus ganz Deutschland haben sich im Nationalpark Berchtesgaden getroffen.

Das Treffen stand ganz im Zeichen der inhaltlichen Weiterentwicklung des bundesweiten Bildungsprojektes „Junior-Ranger“.

Das in Berchtesgaden diskutierte Programm „Junior-Ranger-Region“ ist eine von insgesamt vier Säulen des gemeinsam von WWF Deutschland und EUROPARC Deutschland initiierten Projektes. Ziel des Workshops war die Weiterentwicklung der Bildungsarbeit mit regionalen Kindergruppen. Neben dem Themenschwerpunkt Junior-Ranger-Region gibt es die Säulen Junior-Ranger-Schule, Junior-Ranger-Entdeckertour und Junior-Ranger-Web, die sich mit verschiedenen Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche befassen.

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„Über diese vier interaktiven Zugänge wollen wir als Vertreter der derzeit 40 beteiligten Schutzgebiete so viele Kinder wie möglich erreichen, um sie für die Natur zu begeistern. Und natürlich möchten wir die Teilnehmer motivieren, sich für den Erhalt der Umwelt einzusetzen“, erläutert Julia Herzog aus dem Sachgebiet Umweltbildung im Nationalpark Berchtesgaden. Seit 2009 trifft sich die Arbeitsgruppe zwei Mal jährlich unter der Leitung von Gudrun Batek, Leiterin der Abteilung Bildung bei EUROPARC Deutschland, dem bundesweiten Dachverband der Großschutzgebiete.

Beim Treffen im Nationalpark Berchtesgaden erarbeiteten die Teilnehmer gemeinsame Leitlinien, berieten über Qualifizierungsmaßnahmen für Betreuer von Kindergruppen und entwickelten Spielideen für die regionale Bildungsarbeit. Neben der inhaltlichen Arbeit bot das Treffen den Teilnehmern Gelegenheit, andere Schutzgebiete kennen zu lernen. Bei einer gemeinsamen Exkursion nach Kühroint und zur Archenkanzel nahmen sich die Bildungsexperten viel Zeit für den Informationsaustausch mit den Kollegen. Für einige Teilnehmer war es der erste Besuch im Nationalpark Berchtesgaden, der mit seinen bereits 2003 gegründeten regionalen Kinder- und Jugendgruppen wichtige Impulse für das bundesweite Projekt liefert.

Weitere Informationen zum Projekt „Junior-Ranger“ gibt es unter www.junior-ranger.de sowie bei der Nationalparkverwaltung im Sachgebiet Umweltbildung unter der Rufnummer 0 86 52 / 9686 -126.

Pressemitteilung Nationalpark Berchtesgaden

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