23,30 Kilometer und 2.318 Höhenmeter in Berchtesgadener Alpen

Watzmann-Überschreitung: Ruhpoldinger Hannes Namberger pulverisiert alten Rekord

Berchtesgadener Alpen - Am Dienstag, 23. Juni, hat Extrembergläufer Hannes Namberger Geschichte geschrieben und einen neuen Rekord aufgestellt. Nur knapp über drei Stunden benötigte der 31-Jährige für die klassische Watzmann-Überschreitung. 

"Zwar war das Wetter für diesen Klassiker heute nicht ideal, dafür waren aber meine Beine umso besser um auf Rekordjagd zu gehen", beginnt der sympathische Bundespolizist aus Ruhpolding seinen Facebook-Post über seine außergewöhnliche persönliche Leistung. 


Von der Wimbachbrücke erfolgte der Aufstieg zum Watzmannhaus über die Stubenalm bis zur Mitterkaseralm am Watzmann. Der weitere Weg ist ein alpiner Steig bis zum Hocheck. Hier beginnt die eigentliche Watzmann-Überschreitung auf dem schmalen Grat: Über die Mittelspitze bis zur Südspitze. Teilweise extrem schmal und nur stellenweise stahlseilversichert ist hier oben absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erforderlich. Von der Südspitze erfolgte der Abstieg unmarkiert über teilweise losen Schotter, teilweise über befestigte Wege, aber immer steil über das Wimbachschloss zurück zur Wimbachbrücke.

Watzmann-Überschreitung: Knapp über drei Stunden

Nach exakt drei Stunden einer Minute und 53 Sekunden, 23,30 Kilometern und 2.318 Höhenmetern war es so weit - Hannes Namberger hatte einen neuen Rekord für die Watzmann-Überschreitung aufgestellt. Der Ruhpoldinger war damit gute fünf Minuten schneller als Rekordhalter Anton Palzer aus Berchtesgaden. Dieser hatte im Jahr 2018 3.06:55 Stunden gebraucht und war einer der ersten Gratulanten. 


Auf Facebook häufen sich die Glückwünsche und Bewunderungsäußerungen. "Du bist ein Außerirdischer. Was für eine Hammerleistung. Irre", heißt es dort zum Beispiel. 

mz

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