Wandern muss gut vorbereitet sein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Berchtesgaden - Auch bei schlechtem Wetter kann gewandert werden, aber mit entsprechender Vorbereitung. **Video**

Die Bergwacht im Berchtesgadener Land ist in den vergangenen Wochen des öfteren zu Bergunfällen gerufen worden. Von Kreislaufschwäche über schwere Verletzungen bis hin zur Totenbergung war alles dabei. Dementsprechend stellt sich die Frage, warum solche Unfälle passieren.

Bernd Kühnhauser vom Deutschen Alpenverein in Berchtesgaden und Lenz Köppl vom Nationalpark sind sich einig, dass es nicht mehr auf die Ausrüstung zu schieben ist. Da seien selbst die ungeübten Bergsteiger mittlerweile optimal vorbereitet. Allerdings mangele es teilweise an der weiteren Vorbereitung.

Nur Kartenfolder oder Informationen aus dem Internet reichen für die Vorbereitung auf eine Bergtour nicht aus.

Unbedingt müsse man sich vor einer Tour richtig informieren, so Kühnhauser. Folder aus Touristinfo und Informationen aus dem Internet seien zu ungenau. Wenn man keinen Einheimischen fragen könne, dann müsse man in teures Karten- und Führermaterial investieren.

Auch sein eigenes Können sollte der Wanderer richtig einschätzen, betonte Lenz Köppl. Manche Wege im Nationalpark würden einfach eine gewisse Vorerfahrung voraussetzen.

Im Nationalpark Berchtesgaden gibt es ein Wegenetz von 240 Kilometern. Die werden von den Mitarbeitern in Schuss gehalten. Für die Pflege, Seilsicherungen, Markierungen und die Becshilderung investiert der Nationalpark jährlich rund 500.000 Euro.

Rubriklistenbild: © cz

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser