Vorbild und Chance für junge Talente

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Berchtesgaden - Der eine kommt aus Oberstdorf, die andere aus Berchtesgaden – beim Neujahrsempfang des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) im Frankfurter Römer standen beide im Mittelpunkt.

Johannes Rydzek ist „Eliteschüler des Sports 2010“. Berchtesgaden ist der Standort der „Eliteschule des Sports 2010“.

Mit gerade einmal 19 Jahren hat Johannes Rydzek schon viel erreicht. 2010 holte der nordische Kombinierer bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver mit der Mannschaft die Bronzemedaille sowie den Titel bei der Junioren-Weltmeisterschaft. Er siegte beim Sommer- Grand-Prix und gewann Silber und Bronze bei der Junioren-WM 2009. Bei der Wahl zum erfolgreichsten „Eliteschüler des Sports“ zählen jährlich aber nicht nur die herausragenden sportlichen Leistungen. „Johannes Rydzek ist gleichzeitig sehr gut in der Schule. Durch seine Zielstrebigkeit und die professionelle Einstellung ist er außerdem ein Vorbild für seine Mitschüler und hat vor allem auch hervorragende Aussichten auf erfolgreiche Weltmeisterschafts- und Olympiateilnahmen“, sagte Werner Netzel, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Christa Thiel, Vizepräsidentin Leistungssport des DOSB, ergänzte: „Die Grundlagen dafür wurden in der Eliteschule des Sports in Oberstdorf gelegt. Die größte Herausforderung ist es schließlich, die sportlichen und schulischen Anforderungen an die jungen Athleten unter Berücksichtigung des individuellen Entwicklungsstandes in Einklang zu bringen.“

Den Titel „Eliteschule des Sports 2010“ erhielt das Christliche Jugenddorfwerk in Berchtesgaden. „Die Freistellung von Sportlern für Training und Wettkampf gehört zum täglichen Geschäft der Bildungseinrichtung. Der versäumte Schulstoff kann im Förderunterricht problemlos nachgeholt werden, Lehrer und Mitarbeiter sind extrem flexibel und hilfsbereit“, beschrieb Netzel. Der Erfolg der ehemaligen Schüler bestätigt die Titelvergabe: Maria Riesch, Felix Loch, Viktoria Rebensburg und Evi Sachenbacher-Stehle trainierten und lernten am bayerischen Standort.

Die Eliteschulen des Sports sind ein Verbundsystem zwischen Schule, Training am Olympiastützpunkt und Wohnen im Internat. Die jungen Sportler erfahren so die bestmögliche schulische und gleichzeitig sportspezifische Ausbildung. Der überwiegende Teil der deutschen Olympioniken von Vancouver haben in ihrer Laufbahn eine Eliteschule des Sports besucht.

Die Sparkassen-Finanzgruppe ist der erste und bislang einzige Förderer der Eliteschulen des Sports aus der Wirtschaft. In Kooperation mit dem DOSB, der Stiftung Deutsche Sporthilfe sowie den Kultus- und Sportministern der Länder besteht das Engagement für die Eliteschulen des Sports bereits seit 1997. Mitte Februar lädt die Sparkassen- Finanzgruppe neben Johannes Rydzek die besten Schüler der jeweiligen Standorte erstmals zu einem Workshop ein, bei dem neben einem Medienseminar auch der Besuch der Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm steht.

Pressemitteilung Deutscher Sparkassen- und Giroverband

Rubriklistenbild: © pa

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser