Bobfahrerin meldet sich zu Wort

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Schwere Verletzungen zog sich die russische Bobfahrerin bei dem Unfall am 23. November 2009 zu.

Schönau am Königssee - "Die Verbände spucken nur auf die Sportler!" - Gut zehn Wochen nach ihrem schweren Bobunfall meldet sich die Russin Irina Skworzowa erstmals zu Wort.

Dabei sparte die 21-jährige Sportlerin nicht an Kritik. Vor allem von den Sportfunktionären der Bobverbände ist Skworzowa extrem enttäuscht. Niemand habe sich bei ihr gemeldet, niemand habe ihr finanzielle Hilfe zugesagt.

"Die Verbände spucken nur auf die Sportler. Das ist das Allerschlimmste!", so wird die Bobfahrerin heute in der "Süddeutschen Zeitung" zitiert.

Der Bob- und Schlittenverband für Deutschland hat zwar ein Spendenkonto für die schwer verletzte Sportlerin eingerichtet. Allerdings reichen die Gelder für die anfallenden Behandlungskosten natürlich nicht aus. Ende November war die 21-Jährige in der Kunsteisbahn am Königssee während einer Trainingseinheit von einem anderen Bob gerammt worden.

Die Bilder vom Unglück:

Bilder vom Unglücksort

Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen zum genauen Unglückshergang noch immer nicht abgeschlossen.

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