Schnee hält Einsatzkräfte auf Trab

Landkreis - Schneefälle und glatte Straßen haben am Wochenende die Einsatzkräfte in der Region auf Trab gehalten. Es gab mehrere Unfälle mit Verletzten.

Glätte: Fünf Verletzte am Duftberg

Fünf zum Teil Schwerverletzte gab es am Samstagabend bei einem Unfall auf schneeglatter Fahrbahn am Duftberg, darunter zwei 14 und 15 Jahre alte Mädchen. Um kurz vor 20 Uhr fuhr ein 18-jähriger Einheimischer mit drei Freunden im Fahrzeug den Duftberg talwärts. Auf halber Höhe kam der Subaru Justy vermutlich wegen der den Straßenverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern und rutschte mit der rechten Fahrzeugseite frontal in den entgegenkommenden Renault Kangoo einer 65-jährigen Einheimischen.

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Schnee und eiskalt: Gegen Felsmauer geprallt

Zwei 24 und 22 Jahre alte Frauen aus Saalfelden sind am frühen Sonntagmorgen auf der B21 mit einem Audi gegen eine Felsmauer geprallt. Nach erster Einschätzung durch das Rote Kreuz wurden sie mittelschwer und leicht verletzt. Der Audi der jungen Frauen war laut Polizei während der Heimfahrt nach Saalfelden vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und nach links gegen eine Felsmauer geprallt, die wie eine Rampe wirkte: Das Auto wurde zurück auf die Straße geschleudert und blieb nach einem halben Überschlag schwer beschädigt auf der Beifahrerseite liegen.

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Auf B304 in Mauer geschleudert

Ein 68-Jährige Frau kam am Sonntagmorgen auf der B304 Richtung Ramsau ins Schleudern und prallte gegen eine Felsmauer. Die Frau aus Schönau erlitt Verletzungen unbestimmten Grades. Sie war auf dem Weg vom Bahnhof Berchtesgaden in Richtung Ramsau auf der B304 unterwegs als sie kurz nach der Kreuzung Gmundbrücke die Kontrolle übers Fahrzeug verlor. Der Golf drehte sich um die eigene Achse und schlug mit der linken Vorderseite in eine Felsmauer rechts neben der Fahrbahn ein. Nach Behandlung durch den Notarzt wurde sie ins Krankenhaus nach Bad Reichenhall gebracht.

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Jäger schlittert Straße hinab

Um dem Wild etwas Gutes zu tun, wollte ein einheimischer Jäger am Vormittag des 4. Adventsonntag eine Wildfütterung kontrollieren. Dazu befuhr er eine steile schneebedeckte Straße im Bereich der Kirche Maria Gern. Trotz modernem Allradantrieb schaffte der Pkw die 29 Prozent Steigung nicht und das Fahrzeug rutschte rückwärts die Straße hinunter. Bei der Rutschpartie wurden ein Holzgeländer und eine Verkehrstafel beschädigt.

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Rubriklistenbild: © Aktivnews

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