Holzlaster rammt Auto - Übung in Grödig

+
Aus diesem Auto sollten die Rettungskräfte zwei schwerst verletzte Personen befreien.

Grödig - Die Feuerwehren Grödig, Anif, Niederalm und Marktschellenberg haben eine grenzüberschreitende Übung durchgeführt.

Das Szenario: ein landwirtschaftliches Fahrzeug, das mit Baumstämmen beladen war, kollidierte mit zwei Autos. Bei dem Zusammenstoß mit dem Holzanhänger schleuderten mehrere Baumstämme in das Innere des einen PKW und der Zweite krachte in die Unfallstelle. Außerdem war aufgrund des Unfalls der angrenzende Wald in Brand geraten.

Neben den Feuerwehren aus den vier Gemeinden war auch das Rote Kreuz Hallein an der Übung beteiligt. Die Sanitäter mussten sich um sechs eingeklemmte und schwer verletzte Personen kümmern. Die Feuerwehren begannen mit der Brandbekämpfung und bereiteten die technische Rettung der Patienten vor.

Dramatisch, aber nicht echt

Nachdem Autodächer abgetrennt und Baumstämme entfernt waren, konnte die Versorgung und die Rettung der Verletzten durchgeführt werden. Bei einem Eingeklemmten konnte der Notarzt nur noch den Tod feststellen. Alle weiteren Patienten wurden mittels Schaufeltrage aus den Autos gerettet, jedoch verstarb auch noch ein zweites Unfallopfer an der Unfallstelle.

Ein sehr realistisches und immer wieder vorkommendes trauriges Szenario für Feuerwehren und Rettungsdienste. Gerade in solchen Fällen ist die Arbeit für die Einsatzkräfte besonders schwer und somit auch besonders belastend. Es ist wichtig das dies geübt wird.

Rund 110 Einsatzkräfte versorgten die "Verletzten" bei der Übung in Grödig.

Nach gut eineinhalb Stunden hatte man alle Übungsziele erreicht und konnte die Übung erfolgreich abschließen. In einer Nachbesprechung wurden einzelnen Verbesserungsvorschläge besprochen und so konnte gerade auch der grenzüberschreitende Einsatz ausgiebig geübt werden. Es waren mehr als 110 Einsatzkräfte der verschiedenen Hilfsorganisationen mit eingebunden. Aufgrund der Unfallübung war die B160 im Bereich Hangendenstein Gemeinde Grödig nur erschwert passierbar.

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser