UBB geht auf Konfrontation

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Das "Hotel Almrausch"

Bischofswiesen - Asylbewerber im "Hotel Panorama"? Ein heißes Thema in Bischofswiesen. Jetzt geht die UBB auf Konfrontation mit Bürgermeister Altkofer, der CSU und der FWG:

Die Pressemitteilung der UBB-Bischofswiesen im Wortlaut:

Tourismusgemeinde Bischofswiesen mit ausländerfeindlichem Stempel?

Während im Freistaat Bayern bis zum Jahresende 18.000 Asylbewerber angekommen sein werden und untergebracht werden müssen und Landrat Georg Grabner als letzten Ausweg schon die Belegung von Turnhallen ins Gespräch bringt, wenn nicht ausreichend Quartiere in den einzelnen Gemeinden gefunden werden können, stellen sich in Bischofswiesen Bürgermeister Toni Altkofer und die Fraktionen von CSU und FWG stur. Mit fadenscheinigen Argumenten versuchen sie das Baurecht so hinzudrehen, dass die Nutzung des „Hotel Panorama“ in Bischofswiesen als Asylbewerberunterkunft verhindert wird. „Sie haben damit die Gemeinde Bischofswiesen überregional in ein schlechtes Licht gerückt“, sind sich Sepp Stangassinger und Paul Grafwallner von der Unabhängigen Bürgervereinigung Bischofswiesen (UBB) einig. Die Einkaufsmärkte müssen nun als Vorwand für die Ablehnung von CSU und FWG herhalten. Keine Beachtung im Abstimmungsverhalten fand bei ihnen offensichtlich das humanitäre Leid der zahlreichen Kriegsflüchtlinge und politischen Flüchtlinge aus Syrien und anderswoher, die ganz einfach um ihr Überleben kämpfen. Eine Schande.

Die Wohlfahrts- und Karitativen Verbände sind entsetzt. Und auch die Bürgerschaft zeigt kaum Verständnis für das herzlose Gebaren von Bürgermeister Toni Altkofer und den CSU- und FWG-Gemeinderäten. Mehrere Bischofswieser Bürger wurden vom Bayerischen Rundfunk befragt und kein einziger hat sich dabei gegen eine Asylbewerberunterkunft im leer stehenden ehemaligen „Hotel Panorama“ hinter dem neuen ALDI-Markt in Bischofswiesen ausgesprochen.

„Das Baurecht steht nicht hinter den Ablehnern aus CSU und FWG“, ist sich Gemeinderat Paul Grafwallner sicher. Beim ehemaligen, jetzt leer stehenden, „Hotel Panorama“ handelt es sich um eine bestehende Beherbergungsstätte. Die Nutzung von Gästezimmern in solchen Begerbergungsstätten durch Asylbewerber ist keine baurechtliche Nutzungsänderung, solange die Beherbergungsstätte das typische Gepräge eines Beherbergungsbetriebs nicht verliert. Dieses Gepräge geht nicht allein deshalb verloren, weil die dort wohnenden Gäste nun Asylbewerber sind. Eine Intensivierung der bisherigen Nutzung ist ebenfalls verfahrensfrei.

Herr Altkofer, Gemeinderäte aus der CSU und der FWG, was sagen Sie unseren Bürgern, wenn durch Ihr Gebahren einerseits das „Hotel Panorama“ leer steht, aber die Turnhalle in Bischofswiesen von unseren Schülern nicht mehr genutzt werden kann, weil der Landrat die Asylbewerber dort unterbringen muss, wenn er sonst keine anderen Möglichkeiten findet?

Pressemitteilung UBB-Bischofswiesen

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