Aufregung um herrenloses Kajak

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Drei Stunden lang suchten Einsatzkräfte von Wasserwacht, Rotem Kreuz, Polizei und Feuerwehr nach dem Besitzer eines herrenlosen Kajaks - erfolglos.

Berchtesgaden - Ein herrenloses Kajak hat am Freitagmittag in Berchtesgaden für viel Aufregung gesorgt. Einsatzkräfte suchten mehrere Stunden nach dem Besitzer - erfolglos.

Das Kajak wurde am Freitagvormittag im Wehr am Bavariaknoten gefunden; vom Fahrer fehlte jede Spur. Bereits am Vortag hatten Passanten einen Wildwasserhelm im gegenüberliegenden Wehr gesichtet – ob der Helm demselben Kajakfahrer gehört, konnte bisher nicht festgestellt werden.

Die Wasserretter suchten jedenfalls erfolglos den Mühlbach und den Durchfluss unter dem Bavariaknoten ab. Trotz der geringen Wahrscheinlichkeit, dass der Kajakfahrer in die Berchtesgadener Ache abgetrieben worden war, wurde die Suche auf den kompletten Fluss ausgedehnt.

Mit Raftingbooten wurde die komplette Ache abgesucht; Fußtrupps kontrollierten vom Ufer aus alle Wehre zwischen Schönau und der Grenze in Marktschellenberg. Wasserwacht und Feuerwehr waren mit insgesamt 60 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen gefordert; aus der Luft wurden sie durch die Besatzung eines österreichischen Polizeihubschraubers unterstützt.

„Der Verlust eines Wassersportgeräts sollte sofort der Polizei mitgeteilt werden, um derartige groß angelegte Sucheinsätze zu vermeiden“ mahnt Wasserwacht-Einsatzleiter Franz Kurz. Da trotz des Großaufgebots an Helfern niemand gefunden wurde, gehen die Wasserretter nämlich aktuell davon aus, dass der bisher unbekannte Besitzer lediglich den Verlust seines Sportgeräts nicht gemeldet hatte.

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