Stolz auf den Zusammenhalt

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Ist stolz auf seine Feuerwehrler: Franz Graßl, 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Königssee.

Schönau - Franz Graßl von der Freiwilligen Feuerwehr Königssee blickt auf das Festwochenende zurück. Der erfolgreiche Verlauf machte ihn sichtlich stolz.

„Ich bin stolz auf den Zusammenhalt bei uns im Verein“, sagt Franz Graßl, 1. Vorstand der Freiwilligen Feuerwehr Königssee, angesichts des erfolgreich verlaufenen, zurückliegenden Festwochenendes. Ein Dreifachjubiläum wurde gefeiert: 110-jähriges Bestehen der Wehr Königssee, 25 Jahre Jubiläum der Musikkapelle und das Zehnjährige des Fördervereins. Größter Dank, so Graßl, gilt all jenen ehrenamtlichen Helfern, über 110 an der Zahl, die in den letzten Tagen und Wochen immer wieder viel Zeit aufgebracht hatten, um ein „hervorragendes Festwochenende“ auf die Beine zu stellen. Auch dem Grafen-Bauern, dem das Feld, auf dem das Zelt stand, gehört, fühlt man sich unter den Königsseer Feuerwehrlern zu Dank verpflichtet.

Vor zwei Jahren hatten die Vorbereitungen für das Festwochenende begonnen, ein Festausschuss wurde gegründet, 16 Ausschusssitzungen folgten. „In den letzten Wochen trafen wir uns mindestens einmal die Woche, vor dem Fest fast täglich“, erzählt Graßl. Viele Helfer hatten sich Urlaub genommen, Jung und Alt hat zusammen angepackt, gezeigt, dass Vereinsarbeit Freude bereiten kann. Ziel war, eine reibungslose Veranstaltung zu organisieren. Die vier Festtage, beginnend mit dem großen Gerhard Polt-Abend mit über 1800 Gästen, dem darauffolgenden Festabend mit der Musikkapelle der Freiwilligen Feuerwehr Königssee, dem geplanten Umzug samt Festgottesdienst sowie dem am vergangenen Montag stattfindenden Oberkrainer-Abend, stießen auf große Resonanz in der Bevölkerung. 49 Vereine und Musikkapellen waren am vergangenen Sonntag zu Besuch, um zusammen mit den Jubilaren einen würdigen Umzug durch Königssee umzusetzen. Wegen des unbeständigen Wetters fiel dieser jedoch sprichwörtlich ins Wasser. „Das war der einzige Wehrmutstropfen des gesamten Wochenendes“, erinnert sich Graßl zurück. Gerne hätte er den Festgottesdienst im Feld gesehen. Schließlich musste dieser im Festzelt abgehalten werden.

Zufrieden gibt sich der 1. Vorstand aber trotz alledem. Von Anfang an klar war auch, dass ein großes Oldtimer-Treffen organisiert würde. Die Unimog-Freunde Berchtesgaden hatten bereits vor eineinhalb Jahren diesbezüglich angefragt. „Für unser Fest war das eine deutliche Bereicherung“, weiß Graßl. Viele Besucher statteten den Oldtimern, Traktoren, Unimogs und Feuerwehrfahrzeugen einen Besuch ab. Viel Zeit in Anspruch nahmen der Auf- und der Abbau des beinahe 2000 Menschen fassenden Festzeltes. „Beim Abbau allein waren 70 Freiwillige vor Ort, der älteste war ein Rentner mit 75 Jahren“, freut sich Graßl. Etwa 360 Mitglieder habe die Freiwillige Feuerwehr Königssee, 54 Musiker und Musikerinnen spielen in der Kapelle, etwa 100 weitere Mitglieder zähle der Förderverein. „Ein einmaliger Zusammenhalt“ sei das untereinander, so Graßl. Darauf kann man auch in Zukunft bauen.

kp

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