Startschuss für Einsatzmarathon

Schönau am Königssee - An der Kunsteisbahn geht's rund: 300 Stunden Dienst an 49 Tagen. Ehrenamtliche Sanitäter sind jetzt wieder täglich gefordert.

Seit drei Wochen ist es wieder soweit: An 49 Tagen, die rund 300 Stunden Sanitätsdienst bedeuten, leisten die ehrenamtlichen Sanitäter der BRK-Bereitschaften Berchtesgaden und Bad Reichenhall Vorsorgedienste an der Kunsteisbahn am Königssee. Mit bis zu vier Sanitätern, zwei Rettungsfahrzeugen und in Spitzenzeiten zwei Notärzten der Schön-Kliniken werden Training und Wettkämpfe abgesichert.

„Da wir auch viele Dienste zur regulären Arbeitszeit unter der Woche besetzen müssen, arbeiten die Bereitschaften Bad Reichenhall und Berchtesgaden eng zusammen und haben mit den restlichen Bereitschaften im Landkreis einen gemeinsamen Personalpool aus ehrenamtlichen Sanitätern gebildet – somit steht immer jemand zur Verfügung“, berichtet der Berchtesgadener Bereitschaftsleiter Walter Söldner.

Startschuss für den Einsatzmarathon

Zu Beginn der ersten Einsatzwoche waren die freiwilligen Retter gleich mehrmals gefordert: Unter anderem hatte am Montag beim Zweier-Bob-Training eine 24-jährige amerikanische Anschieberin während der Fahrt den Halt verloren und war aus dem Bob gestürzt. „Gut, dass der Vorsorgedienst vor Ort war und gleich eingreifen konnte“, erinnert sich der Reichenhaller Bereitschaftsleiter Florian Halter. Aufgrund starker Schmerzen und Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen musste die Frau danach durch den Berchtesgadener Notarzt behandelt und zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht werden. „Unsere Leute verbringen gerne ihre Freizeit an der Bahn, denn der Dienst ist interessant und macht einfach Spaß – mancher nimmt sich extra Urlaub dafür. Wir werden vom Personal immer herzlich aufgenommen und bestens mit Speisen und Getränken versorgt“, lobt Halter.

Pressemitteilung BRK

Rubriklistenbild: © BRK

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