Ein Seemann im Nationalpark

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Bei der Aktion Schutzwald im Nationalpark Berchtesgaden wurde unter anderem die Beschilderung erneuert.

Berchtesgaden - An der Aktion Schutzwald im Nationalpark Berchtesgaden hat ein echter Seemann teilgenommen.

Was macht ein Seemann aus Norddeutschland im Nationalpark Berchtesgaden? Er tauscht das Fischernetz gegen Motorsäge und Bohrmaschine, um das Schutzgebiet bei der Sanierung der Wege und Steige zu unterstützen. Und damit war Olaf Hartwig aus Seevetal in Niedersachsen nicht allein: Insgesamt sieben Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) aus dem gesamten Bundesgebiet arbeiteten im Rahmen der „Aktion Schutzwald“ eine Woche lang im Nationalpark Berchtesgaden als ehrenamtliche Helfer.

Unter der Leitung von Nationalpark-Ranger Lorenz Köppl brachten die Männer am „Unteren Hirschenlauf“ neue Seilversicherungen an und ersetzten morsche Holzleitern durch Trittbügel aus Metall. Untergebracht war die Gruppe in der Engert-Holzstube im Klausbachtal. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten stand zudem die neue Beschilderung der Steige auf dem Programm.

Zwei Teilnehmer montierten am Gipfel des Hochkalters die neuen Wegweiser, zwei weitere erledigten diese Arbeit auf dem Gipfel des Watzmann-Hochecks. Darüber hinaus setzte die Gruppe die Markierung des Schaflsteiges von der Engert-Holzstube zur Reiteralm fort.

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