Flüchtlinge nach Schönau? "Ernsthafte Pläne"

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Schönau - Die Anzeichen verdichten sich: Der "Tauernhof" könnte schon bald zur Herberge für Asylbewerber werden. Die Regierung hält sich bedeckt, Bürgermeister Rasp weiß aber bereits mehr.

Schon vor "längerer Zeit" habe Bürgermeister Hannes Rasp davon erfahren: Die Regierung von Oberbayern plane, im Hotel "Tauernhof" Asylbewerber unterzubringen. Beschlossen sei jedoch noch nichts, so Rasp gegenüber dem "Berchtesgadener Anzeiger" - aber "die Pläne werden nun ernsthafter".

Rasp forderte von der Regierung eine umfassende Aufklärung der Bevölkerung, wenn die Gemeinschaftsunterkunft beschlossene Sache ist: "Es muss unbedingt eine große Informationsveranstaltung geben", so Schönaus Bürgermeister. Rasps Forderungen gehen nach Auskunft des "Berchtesgadener Anzeigers" noch weiter: Maximal 100 Flüchtlinge sollen aufgenommen werden - "das hat man mir bereits zugesagt".

Tauernhof war schon einmal Flüchtlingsunterkunft

Die Regierung von Oberbayern will Kommunalpolitiker und Anwohner rechtzeitig informieren, falls das Projekt konkreter wird. Speziell zum "Fall Tauernhof" wollte man sich allerdings nicht äußern. Das Schönauer Hotel bot bereits ab 1982 für gut 20 Jahre eine Herberge für Flüchtlinge - mehr als 200 wurden damals untergebracht.

Bereits vergangene Woche stand ein ähnlicher Fall im Bad Reichenhaller Stadtrat auf der Tagesordnung: Die Entscheidung, ob dort im Alpenhotel Fuchs Asylbewerber untergebracht werden, verschoben die Räte allerdings.

xe/bglred

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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