Wirbel um Grundstück

+

Schönau am Königssee - Die Bebauung eines Grundstücks im Außenbereich am Sieglweg sorgt für mächtig Wirbel und Ärger.

Nachdem der Gemeinderat von Schönau am Königssee eine Innenbereichssatzung durchwinkte, soll das Grundstück nun bebaut werden dürfen. Nicht alle Anwohner sind damit glücklich. „Ein Kuhhandel“, so ein Gemeinderat. Die Gemeinde soll der Bauwerberin nur deshalb im Außenbereich entgegengekommen sein, weil sie im Gegenzug Überleitungsrechte für die neu geplante Jennerbahn erhalten habe. Deren Talstation soll nur dann möglich sein, wenn die Leitungen über ein Grundstück der Bauwerberin verlaufen können. Bürgermeister Stefan Kurz sagt, dass das so nicht korrekt sei. „Wir sind der Dame mit ihrem Bauwunsch nur entgegengekommen“, sagte er gegenüber BGLand24.

Das Landratsamt habe seine Zustimmung erteilt und überhaupt gäbe es doch durchaus vergleichbare Fälle. In Teilen des Gemeinderats ist man da anderer Meinung: „Das ist nicht rechtens, was da passiert ist“. Offensichtlich sei jedes Mittel erlaubt, um die geplante Jennerbahn mit einem finanzkräftigen Investor im Hintergrund durchzudrücken.

kp

Zurück zur Übersicht: Region Berchtesgaden

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser