Russe (29) löst Suchaktion aus

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Schönau am Königssee - Weil ein 29-jähriger Russe nicht mit dem letzten Kursboot zur Seelände zurückkehrte, meldete ihn seine Lebensgefährtin als vermisst. Sofort wurde eine Suchaktion gestartet.

Am Samstagabend gegen 18.40 Uhr mussten Polizei, Bergwacht und BRK-Wasserwacht zu einer Vermisstensuche an den Königssee ausrücken, da ein 29-jähriger Russe seit dem späten Nachmittag verschwunden und nicht mit dem letzten Kursboot zur Seelände zurückgekehrt war. Seine Lebensgefährtin und sein Fremdenführer und Dolmetscher meldeten ihn daraufhin über Notruf als vermisst.

Kurz nachdem die ersten Rettungskräfte an der Seelände eingetroffen waren, tauchte ein ausländischer Mann an der Wirtschaft in St. Bartholomä auf. Die Retter beschlossen nach Rücksprache mit der Polizei, dass zuerst die BRK-Wasserwacht mit der Lebensgefährtin und dem Dolmetscher per Rettungsboot nach St. Bartholomä fahren soll, um zu überprüfen, ob der Mann der Vermisste ist. „Als sich dort die Frau und der Mann in die Arme fielen und strahlten, brauchten wir keinen Dolmetscher, um zu verstehen, dass wieder alles in Ordnung ist“, berichtet der stellvertretende Technische Leiter der BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden, Martin Planegger. Die bereits gestartete, große Suchaktion konnte damit abgebrochen werden.

Die BRK-Wasserwacht brachte die drei Leute per Boot zur Seelände zurück und musste gegen 19.55 Uhr auf der Rückfahrt mit ihrem Einsatzfahrzeug bei einem Sportunfall auf dem Schönauer Fußballplatz Erste Hilfe leisten. Ein 46-jähriger Engländer hatte den Ball an den Kopf bekommen und war kurze Zeit bewusstlos. Nach Erstversorgung durch die Wasserretter brachte eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes den englischen Patienten in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Wasserwacht war für beide Einsätze rund zwei Stunden lang unterwegs.

Pressemitteilung BRK-BGL

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