Christoph 14 im Dauereinsatz

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Schönau/Königssee - Das Spitzenwetter lockt begeisterte Bergsportler auf die bayerischen Gipfel - und zwingt den Rettungshubschrauber Christioph 14 zum Dauereinsatz.

Zwei abendliche Einsätze beendeten einen arbeitsreichen Dienstag für die Bergwacht Berchtesgaden. Um 18.37 Uhr ging die Meldung ein, dass eine 43-jährige Urlauberin aus Rheinland-Pfalz im unteren Teil des Stiergrabens einen Kreislaufkollaps erlitten hatte. Die Bergwacht rettete die Frau mithilfe des "Rettungshubschraubers "Christoph 14" und brachte sie zur Kreisklinik Berchtesgaden.

Am späten Abend gegen 22 Uhr musste die Bergwacht noch in Richtung Endstal ausrücken, wo sich ein Kletterer verletzt hatte. Seine Seilschaft war in einer neuen Sportkletterroute unterwegs, als in der zweiten Seillänge ein Stein die Hand des Kletterers traf. Trotz erheblicher Verletzung schaffte es der Mann noch, sich mit seinem Kameraden abzuseilen und bis zur Endstalkurve abzusteigen. Dort nahm die Bergwacht den Verletzten auf und transportierte ihn mit dem Fahrzeug zur Bundesstraße, wo bereits der Rettungswagen des BRK wartete. Es erfolgte die Einlieferung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Zuvor musste "Christoph 14" nach St. Bartholomä fliegen, wo ein Wanderer kollabiert war.

Auch am Mittwoch ging der Einsatzmarathon weiter. "Christoph 14" und die Bergwacht Ramsau waren im Einsatz; gegen 11.40 Uhr ging ein weiterer Notruf von der Reiter Alpe für die Bergwacht Bad Reichenhall ein, wo ein verletzter Soldat am Lenzenkaser 1 Hilfe brauchte. Der Einsatzleiter ließ den Salzburger Notarzthubschrauber direkt auf das Hochplateau fliegen und den Patienten dort abholen.

BRK-BGL

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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