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Mann mit Atemnot in Krankenhaus geflogen

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Schönau am Königssee - Die BRK-Wasserwacht war am Donnerstag gleich dreimal am Königssee richtig gefordert. Sie versorgten unter anderem einen 30-Jährigen mit Atemnot.

Am Donnerstag kurz vor Mittag wurde die Bergwacht Berchtesgaden zu einer Schnittverletzung am Weg zwischen Wasserfall und Königssee-Seelände alarmiert. Die Bergretter versorgten die rund sechs Zentimeter lange Schnittwunde des zwölfjährigen Patienten, der mit seiner Klasse am Wandertag unterwegs gewesen war und forderten die BRK-Wasserwacht-Ortsgruppe Berchtesgaden zum Abtransport per Rettungsboot nach.

An der Seelände übernahm ihn der Landrettungsdienst des Roten Kreuzes, der ihn in die Kreisklinik Berchtesgaden einlieferte. Da der Fremdkörper, vermutlich eine Glasscherbe, noch in der Wunde steckte, forderten die Rettungsassistenten den Notarzt zur Schmerzlinderung nach. Der Einsatz dauerte für die BRK-Wasserwacht rund eine Stunde.

Kurz nach 17 Uhr ging ein Notruf aus St. Bartholomä ein, wo ein 30-jähriger Mann unter akuter Atemnot litt. Einsatzkräfte der BRK-Wasserwacht fuhren per Rettungsboot zum Patienten, übernahmen die Erstversorgung und übergaben ihn dann an den Notarzthubschrauber „Christophorus 6“, der ihn zum Salzburger Landeskrankenhaus flog.

Die Wasserretter brachten die Lebensgefährtin und die beiden Kinder zur Seelände zurück, wo die BRK-Wasserwacht dann noch einem dreijährigen Kind aus Tschechien helfen musste, das sich bei einem Sturz beim Spielen im Biergarten eine Schnittwunde über dem rechten Auge zugezogen hatte. Die Wasserwacht sprang als Erstversorger ein, da im südlichen Landkreis bereits alle Rettungswagen gebunden waren. Eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes brachte das Kind dann in die Kreisklinik Berchtesgaden.

Pressemeldung Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Berchtesgadener Land

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