Völlig erschöpft von Bergwacht gerettet

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Die Bergwacht konnte die erschöpften Kletterer mit dem Hubschrauber vom Watzmann ins Tal fliegen.

Schönau - Ein junges Pärchen hatte sich am Watzmann gehörig überschätzt. Sie waren am Morgen aufgebrochen und mussten am Abend mit dem Hubschrauber gerettet werden.

Am Samstagabend gegen 20 Uhr musste die Bergwacht Ramsau wegen eines jungen Pärchens ausrücken, das bereits um 7 Uhr am Morgen zur Watzmann-Überschreitung aufgebrochen war und dann völlig erschöpft bei einbrechender Dunkelheit nicht mehr den Abstieg von der Südspitze ins Wimbachgries schaffte. Die beiden setzen noch per Handy einen Notruf ab, hatten danach aber kein Netz mehr und konnten auch nicht genau sagen, wo sie gerade waren.

Die Bergretter fuhren per Geländefahrzeug bis ins hintere Gries, um zu den beiden aufzusteigen und konnten von dort aus immer wieder die Stirnlampen der Bergsteiger erkennen und dadurch ihre ungefähre Position oberhalb des Goldbründls einschätzen. Parallel dazu wurde der nachtflugtaugliche Polizeihubschrauber „Edelweiß 4“ vom Flughafen München angefordert, der in Ramsau zwei Bergwacht-Luftretter aufnahm und sie per Winde in der Nähe der Bergsteiger absetzte.

Die Bergwachtmänner sicherten die Frau und den Mann in Rettungssitzen. Die Besatzung von „Edelweiß 4“ nahm die Retter und das Pärchen danach per Winde auf und flog sie gegen 22.30 Uhr ins Tal nach Ramsau. Die Frau musste wegen einer Knieverletzung zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

BRK BGL

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