Verloren geglaubter Pole löst Großeinsatz aus

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Schönau - 15 Personen machten einen Skiausflug am Jenner und plötzlich war einer weg. Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte den ganzen Nachmittag nach dem Polen.

Eine Polnische Skifahrergruppe bestehend aus etwa 15 Personen hatte am Sonntag, 4. März, einen Skitag am Jenner verbracht. Die Gruppe bemerkte gegen 13 Uhr, dass eine Person fehlt. Nach erfolgloser Suche blieb der Mann unauffindbar, die anderen Skifahrer der Gruppe meldeten ihn bei der Polizei als vermisst.

Die Polizei und die Bergwacht am Jenner gingen der Tatsache nach und kamen auf Spuren abseits der Piste. Die Spuren führten vom Mitterkaser über einen steilen Graben talwärts. Die Bergwacht verfolgte diese. Ein Polizeihubschrauber, der in der Nähe war, wurde ebenfalls hinzugezogen, um die Suche aus der Luft zu unterstützen.

Jenner: Großangelegte Vermisstensuche

Der Rettungshubschrauber Christoph 14 wurde ebenfalls hinzugezogen, weil man davon ausging, dass der Skifahrer verletzt ist. Die Wettersituation verschlechterte sich auch zunehmend. Nach rund 2,5 Stunden wurde der Pole an der Talstation angetroffen. Er hat sich lediglich an der Hand leicht verletzt.

Ob die Spuren die die Bergwacht verfolgte jedoch wirklich von ihm stammten und ob er über den Graben abgefahren ist, ist noch unklar. Im Einsatz war auch eine Polizeisteife aus Berchtesgaden.

aktivnews

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