Hotelbau in Schönau am Königssee

38 Adressaten sollen sich zu Millionen-Projekt äußern

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Eine hohe zweistellige Millionensumme soll am Königssee investiert werden. Die Regierung von Oberbaern hat nun ein Raumordnungsverfahren für die touristische Ortsentwicklung der Gemeinde eingeleitet.

Schönau am Königssee – Die Regierung von Oberbayern hat ein Raumordungsverfahren für die touristische Ortsentwicklung der Gemeinde Schönau am Königssee eingeleitet. 

Weil das geplante Hotelprojekt am Königssee von besonderer Bedeutsamkeit ist, ist das Raumordnungsverfahren notwendig. Insgesamt müssen sich 38 Adressaten zu dem Projekt äußern. 

Unter anderem kommen Themen wie der Naturschutz, der Verkehr oder der Denkmalschutz zur Sprache. Weil am Königssee ein neues Ortszentrum gebaut werden soll, mehrere Hotels mit insgesamt rund 500 Betten geplant sind, hat das Projekt eine „überörtliche Raumbedeutsamkeit“. 

Zwölf existierende Gebäude sollen abgerissen werden und teilweise durch Neubauten ersetzt werden. Geplant sind neben den für den Tourismus wichtigen Hotels auch zehn kleinere Wald-Appartements, die unweit des Königssees entstehen sollen. Der österreichische Unternehmer Martin Harlander beziffert die Investitionssumme auf eine hohe zweistellige Millionensumme.

Kilian Pfeiffer

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